Hövelhof und Delbrück: Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner starten
Paderborn Delbrück/Hövelhof (straßen.nrw). Ab Montag (20.4.) rücken die Kollegen der Straßenmeisterei Salzkotten auch abends aus, um die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners einzudämmen. Die Arbeiten finden gezielt nach 19 Uhr statt. Zum Einsatz kommt ein Spezialfahrzeug mit Spritzkopf und Teleskoparm, das zunächst in den Bereichen Delbrück und Hövelhof eingesetzt wird. Ziel ist es, bekannte Befallsgebiete aus dem Vorjahr effektiv zu behandeln.
Der Eichenprozessionsspinner wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, kann jedoch in seiner Raupenform erhebliche Schäden an Eichen verursachen. Zudem stellen die feinen Brennhaare der Raupen ein gesundheitliches Risiko für Menschen dar: Sie können Hautreizungen, Atembeschwerden sowie allergische Reaktionen auslösen. Zur Bekämpfung werden sogenannte Nematoden eingesetzt – mikroskopisch kleine Fadenwürmer, die als ökologisch unbedenklich gelten und für Menschen sowie Tiere ungefährlich sind. Aufgrund ihrer Lichtempfindlichkeit erfolgt der Einsatz in den Abendstunden, wenn die Nematoden in die Baumkronen eingebracht werden und ihre Wirkung erzielen können.
Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinnerraupen sind auf einen Zeitraum von sechs Wochen angelegt. Ein besonderer Fokus liegt auf Radwegen in den betroffenen Gebieten. Hier kann es vorrübergehend zu Einschränkungen kommen.
Hinweis für Bürgerinnen und Bürger: Bitte beachten Sie mögliche Absperrungen und vermeiden Sie den Kontakt mit betroffenen Bäumen.