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Großübung im Westringtunnel Bocholt

Bocholt (straßen.nrw) Der rund 300 Meter lange Westringtunnel war gestern (30.5.) Schauplatz einer großangelegten Übung. Straßen.NRW organisiert solche Szenarien in Abstimmung mit den örtlichen Rettungskräften regelmäßig. So bietet sich die Möglichkeit, aus technischer Sicht die Vorrichtungen in den Tunneln zu kontrollieren und für Einsatzkräfte die Chance, vor Ort Anfahrtswege und Rettungsphasen unter Realbedingungen zu üben. Zudem können Meldewege überprüft und optimiert werden, im Notfall ist beispielsweise auch die Zusammenarbeit mit der Tunnelzentrale von großer Bedeutung. Nachdem die Straßenmeisterei Rhede den Tunnel in Bocholt gesperrt hatte, produzierten zwei leistungsstarke Nebelmaschinen große Mengen von „Rauch“, die die Sicht schnell nahmen und die Lage für die Einsatzkräfte schwierig machte – zumal während der Übung tatsächlich der Wind drehte und die Nebelschwaden ihre Zugwege veränderten. Im Tunnel befanden sich zwei Unfallfahrzeuge, aus denen es Personen zu retten galt.

Die Zusammenarbeit der Feuerwehr Bocholt, der örtlichen Polizei und aller eingebundenen Einsatzkräfte funktionierte reibungslos, so dass die nicht einfache Ausgangsituation nach dem Absetzen des Notrufes schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.  Straßen.NRW führt alle vier Jahre eine solche „Vollübung“ durch und alle Anwesenden in Bocholt waren sich einig: Der Aufwand hat sich gelohnt, denn das Durchspielen eines solchen Szenarios und die anschließende Nachbesprechung sorgen für Sicherheit beim Handeln im Ernstfall.

Übung im Bocholter Westringtunnel am 30.05.2022

Pressekontakt

Nina Wischeloh
Hauptsitz Coesfeld
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