Ferienende in NRW: Moderat ansteigender Verkehr am Freitag

Leverkusen (straßen.nrw). In Nordrhein-Westfalen steht das letzte Wochenende der Sommerferien an. Ausgeprägte Reiseverkehre haben dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie zwar nicht stattgefunden, dennoch rechnet die Straßen.NRW-Verkehrszentrale mit einem moderat ansteigenden (Reise-)Verkehr am Freitag (7.8.) ab 14 Uhr. Die Situation wird laut Prognose bis gegen 18 Uhr andauern.

Betroffen sind davon die Autobahnen, die aus Richtung der Küsten nach NRW führen. Etwa die A1, die A31 im Norden, die A40, die A57 und die A61. Auch auf der A3 ist ist im Bereich Köln/Hilden/Breitscheid sowie im Bereich Emmerich/Oberhausen in beiden Fahrtrichtungen mit mehr Verkehr und Staus zu rechnen.

Auf der A1 muss (aus Hamburg/Bremen kommend) in Fahrtrichtung Dortmund/Köln mit Staus und Behinderungen gerechnet werden. Im Bereich Lotte/Osnabrück sowie im weiteren Verlauf im Abschnitt von Dortmund bis Köln in beiden Richtungen, zum Beispiel im Bereich Volmarstein, kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und Behinderungen kommen.

Neben der Lennetalbrücke bei Hagen finden auf der A45 auf den Abschnitten Drolshagen bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen Arbeiten statt, mit Behinderungen ist dort zu rechnen.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

  • Die A43 wird von Donnerstag (6.8.) um 20 Uhr bis Montag (10.8.) um 5 Uhr vom Autobahnkreuz Recklinghausen bis zur Anschlussstelle Recklinghausen/Herten in Fahrtrichtung Münster gesperrt.
  • Die A61 ist ab der Anschlussstelle Bergheim in Fahrtrichtung Koblenz bis voraussichtlich Mitte August gesperrt.
  • Die A2 im Bereich Bad Oeynhausen weist in beiden Fahrtrichtungen eine Baustellenverkehrsführung auf (eingeengte Fahrstreifenbreiten).
  • Auf dem gesamten Kölner Ring (A1/A3/A4) wird ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet. Betroffen ist auch die A57 im Bereich des Autobahnkreuzes Köln-Nord.
  • Von Samstag (8.8.) ab 20 Uhr bis Montag (10.8.) um 4 Uhr wird die Weseler Rheinbrücke im Zuge der B58 für den Verkehr voll gesperrt.
  • Die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke sorgt weiter für Engpässe.

Aktuelle Verkehrslage

Auf der Seite www.Verkehr.NRW werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie Baumaßnahmen (auch zukünftige) übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern des Verkehrsinformationsportals einen „Eindruck wie vor Ort“.

Rettungsgasse bilden

An dieser Stelle noch der Hinweis, dass bei Schrittgeschwindigkeit oder im Falle eines Staus auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung eine Rettungsgasse zu bilden ist: Links nach Links, der Rest nach rechts, der Seitenstreifen ist nicht zu nutzen. Im Bereich von Anschlussstellen ist in den rechten Fahrspuren eine Einfahrspur von der Autobahneinfahrt in die Rettungsgasse von den Fahrzeugen dieser Spuren freizuhalten.

Entwicklung des Ferienverkehrs

Ausgeprägte Reiseverkehre haben dieses Jahr nach Erkenntnissen der Straßen.NRW-Verkehrszentrale aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattgefunden. Der Start in die Sommerferien Ende Juni etwa verlief auf Nordrhein-Westfalens Autobahnen höchst entspannt. Mit nur 163 Kilometern Stau am Freitag, 26. Juni, vor dem ersten Ferienwochenende lag die Länge des stockenden Verkehrs weit unter den Zahlen der Vorjahre.

Während sich der Alltags-Verkehr bei einer Summe von 80 bis 90 Prozent des Verkehrsaufkommens vor Corona eingependelt hatte, verringerte sich der Reiseverkehr am ersten klassischen Reisetag - dem Freitag - deutlich. In den Jahren 2018 und 2019 stauten sich die Urlauber am letzten Schultag noch auf 371 beziehungsweise 467 Kilometern Länge auf den NRW-Autobahnen. In diesem Jahr zählte die Straßen.NRW-Verkehrszentrale in Leverkusen gerade einmal 163 Kilometer Stau.

Auch das weitere Wochenende blieb vergleichsweise ruhig. Samstag und Sonntag, 27./28. Juni, addierten sich die Staus zu einer Gesamtstaulänge von gut 40 Kilometern, in den Vorjahren lagen die Werte bei gut 150 (2018) und 200 (2019) Kilometern.

Pressekontakt: Volker Gronau, Telefon 02171-58086-243

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