Seiten-URL: https://www.strassen.nrw.de/de/meldung/feierliche-lossprechung-der-frischgebackenen-strassenwaerterinnen-und-waerter.html

Feierliche Lossprechung der frischgebackenen Straßenwärterinnen und -wärter

Erfolgreicher Abschluss: 95 frischgebackene Straßenwärter*innen aus ganz Nordrhein-Westfalen, die bei Straßen.NRW, Städten, Kreisen und Kommunen ihre Ausbildung gemacht haben, erhielten am Mittwoch (8.7.) die Zeugnisse.

Dr. Sascha Kaiser gratulierte auf der Lossprechungsfeier in der Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen dem Jahrgang 2026: „Sie alle gehen als Siegerinnen und Sieger vom Platz!“, so der Straßen.NRW-Direktor in Anspielung auf die noch laufende Fußballweltmeisterschaft.

An der Sommer-Abschlussprüfung nahmen insgesamt 112 Prüflinge teil. 14 Prüflinge legten zudem eine vorgezogene Abschlussprüfung im zurückliegenden Winter ab. Die Prüflinge, die nicht bestanden haben oder aus anderen Gründen abgemeldet waren, können den entsprechenden Teil in der kommenden Winterprüfung nach- oder wiederholen.

Nahezu alle erfolgreichen Prüfungsteilnehmer*innen werden in ein zunächst einjährig befristetes Arbeitsverhältnis übergehen – mit der Aussicht auf Entfristung. Oder direkt in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Und das sei eine gute Nachricht für alle, betonte Dr. Sascha Kaiser, denn „ohne Straßenwärterinnen und Straßenwärter läuft buchstäblich nichts. Betriebsdienst an und auf den Straßen hat immer Saison, damit der Verkehr fließen kann. Instandhaltung ist ein Dauerauftrag, der tagtäglich Herausforderungen mit sich bringt“. Lediglich vereinzelte Prüflinge orientieren sich beruflich um.

Jahrgangsbesten ausgezeichnet

Eine gesonderte Ehrung erhielten traditionell die drei Jahrgangsbesten des Prüfungsjahrgangs 2026:

1. Tom Esau (Ausbildungsbetrieb; Straßen.NRW, 94,8 von 100 Punkten)
2. Luk Hütter (Ausbildungsbetrieb; Kreis Euskirchen, 93,4 von 100 Punkten; vorgezogene Abschlussprüfung)
3. Lukas Brocke (Ausbildungsbetrieb; Straßen.NRW, 93,0 von 100 Punkten; vorgezogene Abschlussprüfung)

Ehrung der Straßenwärtermeister und „Bachelor Professional in Straßenbetriebsmanagement“

2025 wurde der letzte Vorbereitungslehrgang für die Straßenwärtermeister im Handwerkskammer Bildungszentrum (HBZ) Münster beendet. Vier Teilnehmende stammen von Straßen NRW, 14 von Kommunen oder anderen Straßenbauverwaltungen und zwei Teilnehmende von der Autobahn GmbH. Von den 20 Prüflingen können sich bislang 13 Straßenwärtermeister nennen. Sie erhielten im Rahmen der Lossprechungsfeier ihren Meisterbrief.

Im Juli 2023 wurde die Verordnung über den anerkannten Abschluss „Bachelor Professional in Straßenbetriebsmanagement“ bundeseinheitlich eingeführt.

15 Teilnehmer haben am Vorbereitungslehrgang in der DEULA Rheinland GmbH teilgenommen. Der Lehrgang war auf acht Monate in Vollzeit ausgelegt. Vier Teilnehmende stammten von Straßen NRW, acht von Kommunen und drei Teilnehmende von der Autobahn GmbH.

14 Teilnehmer haben die Prüfung zum anerkannten Abschluss „Bachelor Professional in Straßenbetriebsmanagement“ bestanden. Elf von Ihnen waren bei der Lossprechungsfeier anwesend und erhielten ihre Zeugnisse.

Straßen.NRW ist „Zuständige Stelle“ in Nordrhein-Westfalen

Die Ausbildung zum/zur Straßenwärter*in dauert in der Regel drei Jahre. Straßen.NRW ist die nach dem Berufsbildungsgesetz "Zuständige Stelle" für den Ausbildungsberuf des Straßenwärters und der Straßenwärterin im öffentlichen Dienst. Der Landesbetrieb ist auch für die Besetzung der Prüfungsausschüsse verantwortlich.

 

Pressekontakt

Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen
Naoual Jaadane
Zentrale Kommunikation
Wildenbruchplatz 1
45888 Gelsenkirchen
0209 3808-333

Zurück