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B51: Spatenstich für Ersatzneubau von zwei Brücken in der Verbindung von A 43 und B 51 in Münster

Münster (straßen.nrw). Straßen.NRW startet den Turbo-Neubau der B51-Brücken in Münster, um den zentralen Verkehrsknotenpunkt zwischen A43 und B51 in Rekordzeit zu ertüchtigen. Die erste Brücke in der Rampe zur Umgehungsstraße soll bereits im Sommer 2024 fertig sein, gefolgt von der größeren Verbindungsbrücke zur Autobahn zwei Jahre später.

Aufgrund der steigenden Verkehrsbelastung und der Fragestellung der Belastbarkeit der Brücken sind umfassende Maßnahmen erforderlich, um die Verkehrsinfrastruktur zukunftsfest zu gestalten. Dies ist kein isoliertes Problem, sondern ein Beispiel für die Herausforderungen, denen wir uns im Bereich Brückenbau gegenübersehen. Zusammen mit Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen präsentierte Frau Dr. Petra Beckefeld, Technische Direktorin des Landesbetriebes Nordrhein-Westfalen Herrn Oberbürgermeister Markus Lewe, den Abgeordneten vom Bund und Land sowie zahlreichen Gästen die Pläne für die Erneuerung der zwei zentralen Brücken. „Eine herkömmliche Sperrung der Brücken würde zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen. Bereits in 2026 werden die Brücken, die seit knapp 60 Jahren in Betrieb sind, durch zwei Neubauten ersetzt sein“, erläuterte Dr. Petra Beckefeld.

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer betonte die außergewöhnliche Herausforderung dieses Projekts. Die zeitliche Vorgabe für die Umsetzung sei äußerst sportlich, denn es sei das erklärte Ziel, in kurzer Zeit die bestmöglichen Ergebnisse zu erreichen. Die Verkehrseinschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger in Münster würden nur wenige Wochen im Sommer 2024 betragen. Minister Krischer betonte: "Der Standort Nordrhein-Westfalen ist auf eine intakte und funktionierende Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Mit diesen Sanierungen investieren wir in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes."

Die gewählte Bauweise und der durchdachte Bauablauf versprechen eine maßgeschneiderte Lösung für eine effiziente Umsetzung. Dabei werden nicht nur die Anforderungen an die Infrastruktur erfüllt, sondern auch lokale Bedürfnisse berücksichtigt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Minimierung von Staus, der Rücksichtnahme auf den öffentlichen Personennahverkehr und der Unterstützung der örtlichen Gewerbetreibenden.

Das Turbo-Modus-Konzept von Straßen.NRW und der bauausführenden Firma sieht vor, dass die erste Brücke nach den Sommerferien 2024 dank einer innovativen Expressbauweise in nur sieben Wochen fertiggestellt wird. Der Verkehr wird dann auf die neue Brücke umgeleitet, während gleichzeitig die größere Verbindungsbrücke zur Autobahn neu gebaut wird. Eine Behelfsbrücke wird eingesetzt, um den Verkehrsfluss während des Bauprozesses sicherzustellen.

Der Minister zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Projekt einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur in Münster leisten wird.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass man gerne in 2026 wiederkommen wird, um eine Freigabe für diesen wichtigen Verkehrsknotenpunkt zu feiern. Bis dahin steht eine bedeutende Aufgabe bevor. Schon mit Erreichen des wesentlichen Etappenziels im Sommer, wenn der Verkehr über die erste neue Brücke rollt, werden viele Stunden Arbeit und Abstimmungen geleistet worden sein. Aber der Erfolg wird zeigen, dass es funktioniert:  Man kann Brücken – wenn die Rahmenbedingungen passen - schnell ersetzen.

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