B51/B64: „4zu1“ Ost-Münsterland-Verbindung – Straßen.NRW informiert Anwohner über Planungsfortgang während des Lockdowns

Münster (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland unternimmt weitere Schritte zur Erstellung aller Planungsunterlagen. Auch unter den erschwerten Bedingungen eines umfassenden und landesweiten Lockdowns werden die Planungen und vorbereitenden Arbeiten zum vierstreifigen Ausbau der B51 zwischen Münster und Telgte sowie dem Neubau der Ortsumgehungen Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz fortgesetzt. Dies berichtete die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland.

In den kommenden Wochen werden in Beelen, Warendorf und Freckenhorst Erkundungsbohrungen im Auftrag von Straßen.NRW durchgeführt. Die Probebohrungen ermöglichen den Experten auch die Zusammensetzung der Bodenschichten exakt zu bestimmten. Nur so ist es möglich, sichere und zuverlässige Umgehungsstraßen für die Menschen zu planen. Da die Bohrungen sowohl auf öffentlichem Gelände aber auch auf Privatgrundstücken durchgeführt werden müssen, hat das 4zu1 Team von Straßen.NRW bereits im Oktober alle betroffenen Anwohner über die anstehenden Erkundungen informiert.

Straßen.NRW legt großen Wert darauf, dass alle Arbeiten den aktuellen Vorgaben zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie entsprechen. So werden alle AHA-Regeln (Abstand halten – Hygienevorschriften beachten – Alltagsmasken tragen) natürlich eingehalten. Darüber hinaus sei sichergestellt worden, dass alle Arbeiten mit dem geringstmöglichen Aufwand für alle Beteiligten umgesetzt werden können.

Ausdrücklich bedankt sich der Landesbetrieb Straßen.NRW bei einer Vielzahl von Grundstücksbesitzern, die den Bohrarbeiten bereits zugestimmt haben. Straßen.NRW hat die beauftragten Geologen aufgefordert zu überprüfen, ob alle Bohrstellen tatsächlich für das Fachgutachten gebraucht werden. Für Straßen.NRW besteht daher keine andere Wahl, als für diejenigen Privatgrundstücke, für die bis Ende November keine positive Rückmeldung vorgelegen hat, eine sogenannte „Duldungsverfügung“ auszusprechen. Den Mitarbeitern der Bohrfirmen ist es somit erlaubt, alle Grundstücke zu betreten und die notwendigen Erkundungsbohrungen in vollem Umfang durchzuführen. Die Arbeiten werden voraussichtlich nach dem Ende des Lockdowns Anfang Januar beginnen.

Im Frühjahr dieses Jahres haben Biologen in Warendorf und Freckenhorst bereits das Vorkommen von Amphibien, Fledermäusen und Vögeln untersucht. Diese Bestandsaufnahme ist fast abgeschlossen und konnte daher bei der Planung bereits berücksichtigt werden.

Das Ziel des 4zu1-Teams von Straßen NRW ist es, mit einer sinnvollen und angemessenen Lösung Handorf, Warendorf mit Freckenhorst, Beelen und Herzebrock-Clarholz zu entlasten. Die umfangreichen Planungsarbeiten sind teilweise bereits auf der Zielgeraden.

Pressekontakt: Sandra Beermann, Telefon 0251-1444-763

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