B51/B481: Sechs Wochen Vollsperrung im Baustellenbereich Warendorfer Straße / B51 in Münster stehen kurz bevor
Münster (straßen.nrw). In den Sommerferien 2025 steht ein wichtiger Abschnitt des Ausbaus der B51/B481 in Münster bevor. Nach der Fertigstellung des Radwegetrogs an der Warendorfer Straße folgen die Umbauarbeiten im stark frequentierten Knotenpunkt Warendorfer Straße / Bogen B51. Um die Arbeiten kompakt, sicher und in hoher Qualität umsetzen zu können, wird der Bereich für sechs Wochen voll gesperrt.
Die Vollsperrung beginnt am Sonntag (13. Juli) und betrifft folgende Bereiche:
Stadteinwärts: ab der Einmündung B51 / Warendorfer Straße bis zur Umgehungsstraße
Stadtauswärts: ab dem Kreuzungsbereich Warendorfer Straße / Mondstraße
Umleitungen für den Verkehr:
Für den überörtlichen Verkehr ist eine Umleitungsstrecke über die Wolbecker Straße (L793), L585 und K50 in Richtung Telgte zur B64 eingerichtet – jeweils in beide Fahrtrichtungen. Zusätzlich ist erneut die bewährte Rotpunkt-Umleitung über den Albersloher Weg (L586) und die Umgehungsstraße Wolbeck (L585) ausgeschildert. Für den Verkehr von der A43 und A1 wird eine großräumige Umleitungsempfehlung über die AS Greven ausgewiesen. Die B51 ist vom Knotenpunkt Handorf aus in Richtung Münster nur für den direkten Anliegerverkehr bis zur Baustelle befahrbar. Die Durchfahrt für Radfahrende, Linienbusse und Rettungsdienste bleibt jederzeit gewährleistet.
Warum eine Vollsperrung?
Ursprünglich war für den Umbau eine rund neunmonatige Bauzeit mit Baustellenampeln vorgesehen– eine Lösung, die über lange Zeiträume zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen geführt hätte. In enger Abstimmung mit anderen Großbaustellen wurde daher die Entscheidung für eine kompakte Vollsperrung getroffen. Das reduziert die Gesamtbelastung deutlich und bringt zahlreiche Vorteile für Verkehrsteilnehmende, Anwohnende und nachfolgende Bauprojekte mit sich.
Belastungen bleiben nicht aus:
Trotz intensiver Planung lassen sich temporäre Einschränkungen nicht vermeiden. Auf den Umleitungsstrecken ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus zu rechnen.
Trotzdem: klare Vorteile durch Bündelung und Abstimmung der Maßnahmen
Die gewählte kompakte Bauweise bedeutet trotz der temporären Einschränkungen eine spürbare Entlastung, sowohl für Verkehrsteilnehmende und Anwohnende als auch für nachfolgende Infrastrukturmaßnahmen. Durch die Bündelung und sorgfältige Abstimmung aller Maßnahmen können die Auswirkungen über das gesamte Jahr hinweg und auch mit Blick auf 2026 deutlich minimiert werden.
Mehr Informationen:
Aktuelle Hinweise zur Verkehrsführung und zum Baufortschritt finden Sie auf der Projektseite von Straßen.NRW:
Mit Fertigstellung dieses Bauabschnittes wird ein weiterer Meilenstein für den Ausbau der B51 und Neubau der B481 Umgehungsstraße Münster erreicht. Durch die Umbau des Anbindungsbereiches an der Warendorfer Straße wird der Verkehr zukünftig in beiden Fahrtrichtungen über den Bogen der Umgehungsstraße laufen können. Eine weitere deutliche Entlastung ergibt sich für den Knotenpunkt Warendorfer Straße/Mondstraße. Der Stau auf dem Bogen der Umgehungsstraße zur provisorischen Verkehrsführung in Richtung Warendorf gehört damit der Vergangenheit an. Die Arbeiten im weiteren Verlauf der B481 gehen ebenfalls sichtbar voran. Im Herbst starten die Betonarbeiten für das Trobgauwerk in Richtung Mariendorf. 2026 beginnt in Richtung Norden der letzte große Bauabschnitt mit dem Eimündungsbereich der Sudmühlenstraße. Ziel bleibt, in 2028 das komplette Großprojekt Umgebungsstraße Münster abschließen zu können.