B474 zwischen Seppenrade und Dülmen: Vollsperrung für Sanierung in den Sommerferien

Seppenrade / Dülmen (straßen.nrw) Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Münsterland saniert die B474 zwischen Seppenrade und Dülmen auf einer Länge von rund fünf Kilometern. Ab Mitte Juni beginnen hier vorbereitende Maßnahmen, die eigentlichen Arbeiten, die Sperrungen mit sich bringen werden, starten in den Sommerferien. Neben der Fahrbahn, die Risse und Flickstellen aufweist, wird auch der Geh- und Radweg saniert. Hierbei gilt es, die Bäume zu schützen, die zum Teil sehr nach am Radweg liegen. Die gesamte Baumaßnahme ist in zwei große Abschnitte (Kreisverkehr Seppenrade bis Kreuzung K16, Leversum und von der Kreuzung bis kurz vor die Einmündung Daldrup) mit verschiedenen Bauphasen eingeteilt, um die Erreichbarkeit der Anlieger zu gewährleisten. So wird auch der Kundenverkehr zu Fleischerei Feldkamp in jeder Phase mit Umleitungen aufrechterhalten werden können. Die Arbeiten in den jeweiligen Abschnitten laufen unter Vollsperrung, für den Verkehr wird eine Umleitung entsprechend der jeweiligen Bauphase eingerichtet. Für den Radverkehr ist für die Dauer der Arbeiten ebenfalls eine Umleitung ausgeschildert. Straßen.NRW wird entsprechend der jeweiligen Bauphasen frühzeitig über die Umleitungen und die Veränderungen bei den Umleitungen informieren.

Der Start der Maßnahme liegt auf der Dülmener Straße hinter dem Kreisverkehr Seppenrade in Richtung Dülmen, die Sanierungsarbeiten enden kurz vor der Einmündung Daldrup in Dülmen. Im Rahmen der Bauausführung kommt auf der Strecke ein besonderer Belag zum Einsatz. Es handelt sich um so genannten Niedrigtemperaturasphalt (NTA), der aufgrund seiner niedrigeren Verarbeitungstemperatur eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden der ausführenden Baufirma bedeutet. Diese neue Art der Asphaltverarbeitung wird aktuell beim Landesbetrieb erprobt, die Strecke zwischen Seppenrade und Dülmen gehört zu diesen wichtigen Probestrecken. Die kalkulierte Bauzeit für die Gesamtmaßnahme beträgt rund drei Monate, die Kosten belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

 

Pressekontakt: Nina Wischeloh, Telefon 02541-742-113

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