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B1: Engpässe auf der Bundesstraße in Unna

Unna (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr beginnt am Montag (28.11.) mit vorbereitenden Arbeiten für den Neubau der B1-Brücken Feldstraße und Falkstraße. Deshalb steht dem Verkehr in Fahrtrichtung Werl im Bereich der Brücken voraussichtlich bis Ende Dezember nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Im Januar erfolgen die Arbeiten auf der Fahrbahn in Richtung Dortmund, dann steht dem Verkehr in beide Fahrtrichtungen jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung. Zudem wird die Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer begrenzt.

Im Bereich beider Brücken werden in diesem Zeitraum sogenannte Baugrunderkundungen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Erkundungen sind notwendig, um den Ablauf der Arbeiten für den Abriss und Neubau der beiden Brücken detailliert planen zu können. Dafür werden insgesamt acht Bohrkerne mit einem Querschnitt von etwa 20 Zentimetern und einer Tiefe bis zu 30 Metern entnommen. Zusätzlich geben insgesamt acht Rammsondierungen Aufschluss über die Beschaffenheit des Untergrundes im Bereich der beiden Brücken. Durch die Arbeiten kann es stundenweise zu einem erhöhten Lärmaufkommen im Umfeld der B1-Brücken Feldstraße und Falkstraße kommen.

Die beiden Brücken, welche die Bundesstraße 1 in Unna über die Feldstraße und die Falkstraße führen, müssen erneuert werden. Die Brücke Falkstraße wurde bereits 1937 gebaut, die Brücke über die Feldstraße stammt aus dem Jahr 1957. An beiden Bauwerken wurden unter anderem Schäden am Beton des Überbaus, das sind die oberen Teile der Brücke wie die Fahrbahnplatte und ihre verschiedenen Träger, festgestellt. Angesichts des Alters der beiden Brücken wäre eine Instandsetzung der Bauwerke unwirtschaftlich. Der Neubau der Brücke über die Falkstraße wird ohne wesentliche Veränderungen der Bauwerksgrundschnitte erfolgen. Im Rahmen des Neubaus der Brücke über die Feldstraße werden voraussichtlich die Zu- und Abfahrten der B1 in diesem Bereich an die geltenden gesetzlichen Richtlinien angepasst. Baubeginn ist voraussichtlich 2024.

Nadia Leihs
Pressekontakt für Journalist*innen
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