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A562/S13: Behelfsbrücken am Pfingstwochenende eingehoben

Bonn (straßen.nrw). Am Pfingstwochenende hat die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel zwei Behelfsbrücken über die Gleisanlagen der S13-Strecke Köln-Niederlahnstein eingehoben. Am Samstag und am Sonntag wurde jeweils eine Brücke pro Fahrtrichtung von einem großen 90-Tonnen-Mobilkran aufgelegt. Die Brückenteile wurden komplett vormontiert – inklusive Fahrbahnbelag und Schutzplanken – aus den Niederlanden angeliefert. So dauerte das Einheben jedes Teilstücks nur etwa 45 Minuten plus Nacharbeiten (genau zentrieren, festziehen etc.). Damit wurde der 1. Bauabschnitt für die vorbereitenden Arbeiten des Ersatzneubaus der A562-Brücke über die S13 und das künftige dritte Gleis der Strecke beendet. Die beiden Behelfsbrücken zusammen mit der Dammverbreiterung stellen ab Herbst 2020 die Umfahrung her, die die Aufrechterhaltung aller bisherigen Fahrspuren gewährleistet, wenn das Brückenbauwerk neu errichtet wird. Während der Brückenbauarbeiten am Pfingstwochenende kam es lediglich zu kurzfristigen Sperrungen.

Hintergrund

Es wird ein neues Brückenbauwerk im Zuge der Streckenverlängerung der S-Bahn-Linie S13 der Deutschen Bahn errichtet. Die S-Bahn-Linie wird von Troisdorf bis Bonn-Oberkassel verlängert.

Der zuständige Baulastträger für das Projekt ist die Deutsche Bahn. Da von dem Bauvorhaben auch die Autobahnbrücke betroffen ist, arbeitet Straßen.NRW in diesem Bereich mit der Deutschen Bahn zusammen.

Dazu wurden nun zwei Hilfsbrücken eingehoben, die die S-Bahn-Gleise überführen und je zwei Fahrspuren besitzen. Daraufhin beginnen Kanalbauarbeiten und die Aufschüttung des Fahrbahndamms. Im Sommer 2020 wird das südliche Brückenbauwerk abgerissen, im Sommer 2021 das nördliche. Das neue Bauwerk ist aufgrund der Verlängerung der S-Bahn-Linie S13 notwendig. Es wird zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in diesem Bereich beitragen. Zudem wurde das Brückenbauwerk im Jahre 2014 gemäß der Nachrechnungsrichtlinie des Bundes von 2010 nachgerechnet. Diese Nachrechnung ergab, dass es eine eingeschränkte Nutzungsdauer bis 2034 hat und daher bis dahin ohnehin neu gebaut werden muss.

Pressekontakt: Tobias Zoporowski, Telefon 02251-796-267

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