A535: Brückenneubau "Am Putschenholz", Sperrung der Schmalenhofer Straße für einen Abbruch

Velbert (straßen.nrw). Für den Abriss der ersten Brückenhälfte des Bauwerks "Am Putschenholz", über das die A535 die Schmalenhofer Straße quert, wird am Wochenende von Freitag (24.4.) ab 20 Uhr bis Montag (27.4.) um 6 Uhr die Schmalenhofer Straße gesperrt.

Von der Kuhlendahler Straße aus ist die Schmalenhofer Straße nur bis zu den Hausnummern 91 -194 und bis zur Straße "Am Putschenholz" zugänglich. Umleitungen sind von hier aus mit U11 (nördliche Route) und U12 (südliche Route) ausgewiesen. Die Anwohner der Straße "Am Putschenholz" müssen leider einen Umweg von mindestens rund 5 Kilometer nach Velbert in Kauf nehmen.

Von der Friedrichstraße/Nevigeser Straße aus ist die Schmalenhofer Straße nur bis zur Hausnummer 91 frei. Umleitungen sind von hier aus mit U6 (südliche Route) und U7 (nördliche Route) ausgeschildert.

Der Abbruch der zweiten Brückenhälfte ist von der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld für ein Wochenende Anfang des nächsten Jahres geplant, wenn die erste Brückenhälfte fertiggestellt ist und die Wechselverkehrsführung entsprechend umgebaut ist. Für die gesamte Erneuerung sind insgesamt sechs Sperrungen der Schmalenhofer Straße eingeplant. Die A535 bleibt in beiden Richtungen befahrbar.

Zum Hintergrund

Zwischen Velbert und Wuppertal wird auf der A 535 die Talbrücke „Am Putschenholz“ neu gebaut. Die Brücke besteht aus zwei Teilbauwerken, davon eins pro Fahrtrichtung. Als ehemalige Bundesstraße (B 224) hat die A 535 nur eine geringe nutzbare Fahrbahnbreite von zehn Metern je Fahrtrichtung. Für eine Baustellenverkehrsführung mit Beibehaltung aller vier Fahrstreifen reicht diese Breite nicht aus. Der Platz auf der verbleibenden Brückenhälfte lässt nur drei Behelfs-Fahrstreifen zu. Rund 40.000 Fahrzeuge nutzen täglich die A 535, verteilen sich aber zeitlich ungleichmäßig. Morgens ist die Spitzenbelastung in Fahrtrichtung Wuppertal/Düsseldorf, nachmittags in Fahrtrichtung Velbert/Essen. Der Verkehr ist jeweils so stark, dass er auf einem Behelfsfahrstreifen nicht zu bewältigen wäre und es ohne den Richtungswechselbetrieb zu Rückstaus käme.

Pressekontakt: Erdal Zorlu, Telefon 02151-819-209; Norbert Cleve, Telefon 02151-819-137

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