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A43: Brückenbau über den Rhein-Herne-Kanal bei Recklinghausen beginnt später

Recklinghausen/Herne/Bochum (straßen.nrw). Der Baubeginn für die neue A43-Emschertalbrücke an der Stadtgrenze von Recklinghausen und Herne wird von der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr verschoben. Der Grund: Die A43-Brücke über Emscher und Rhein-Herne-Kanal führt auch über eine Strecke der Deutschen Bahn – und diese hat im Vorfeld vereinbarte Pausen im Bahnbetrieb kurzfristig abgesagt. Die Brückenarbeiten sollen nun 2024 beginnen und 2028 enden. „An der eigentlichen Bauzeit ändert sich nichts“, sagt Carola Ziebs, Projektgruppenleiterin für den Ausbau der A43 auf sechs Spuren. „Wir fangen einfach nur später an.“ Auf den Autobahnverkehr habe die Verschiebung ohnehin wenig Auswirkung.

„Wenn wir über Bahnstrecken bauen, müssen wir das drei Jahre im Voraus bei der Bahn anmelden. Das haben wir auch getan und für 2022 eine entsprechende Genehmigung erhalten“, erklärt Ziebs die Verschiebung. „Nun hat uns die Bahn allerdings mitgeteilt, dass sie die Strecke 2022 und 2023 als Umleitung für andere Projekte benötigt und uns erst 2024 eine Sperrpause einräumen kann.“ Für weitere Sperrpausen verhandelt Straßen.NRW derzeit mit der Bahn.

Nachdem im September 2019 die Absage kam, hat Straßen.NRW sofort reagiert und umgeplant. Diverse Vorarbeiten nehmen die Straßenbauer schon jetzt vor. Sie können die notwendigen Baustraßen anlegen, eine wichtige Stützwand auf Herner Stadtgebiet errichten und auch die Suche nach Weltkriegsbomben, die erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nimmt, im Vorfeld abschließen.

Für die Verkehrsteilnehmenden sind die Auswirkungen der Verschiebung gering. Mit dem Ausbau der A43 im Stadtgebiet Recklinghausen wird Straßen.NRW zwischen Recklinghausen/Herten und der Emschertalbrücke bis 2022 planmäßig fertig. Südlich der Brücke werden die Arbeiten in Herne bis 2030 dauern. „Wenn wir in Herne fertig sind, wird auch die Emschertalbrücke fertig sein“, erklärt Ziebs. „Dann kann der Verkehr von Recklinghausen bis nach Bochum frei auf sechs Spuren fließen.“

Pressekontakt: Anton Kurenbach, Telefon 0234-9552-406

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