A43: Anschlussstelle Witten-Herbede in Fahrtrichtung Wuppertal nach Unfall weiter gesperrt

Witten (straßen.nrw). Die A43-Anschlussstelle Witten-Herbede bleibt nach einem Unfall zunächst weiter gesperrt. Nachdem ein Tieflader, der einen Bagger transportiert hatte, am Donnerstagnachmittag (10.12.) mit der Ladung am Brückenüberbau hängen geblieben war, musste die A43 in Fahrtrichtung Wuppertal zwischen Witten-Heven und Sprockhövel voll gesperrt werden. Noch am Abend hatten ein Straßen.NRW-Brückenprüfer und ein hinzugezogener Prüfstatiker das beschädigte Bauwerk in Augenschein genommen und um 22 Uhr dann die A43 wieder freigeben können.

Die Anschlussstelle bleibt allerdings weiter gesperrt, weil drei der sechs Stahlträger der Brücke beschädigt sind. Die Experten des Landesbetriebes untersuchen nun, ob eine Teilfreigabe möglich ist, so dass der Verkehr über die Brückenhälfte mit den drei unbeschädigten Trägern fließen würde.

Das Bauwerk aus dem Jahr 1972 ist vor vier Jahren grundhaft saniert worden, die letzte Hauptprüfung hat vor einem Jahr stattgefunden und wurde mit einer guten Zustandsnote abgeschlossen. Die Brücke führt die Auf- und Abfahrt der A43 in Fahrrichtung Wuppertal auf die Wittener Straße, dient also ausschließlich dem Anschluss an die Autobahn. Die Fahrtrichtung Münster war durch den Unfall nicht beeinträchtigt, weil die Brücke aus zwei Teilbauwerken besteht, die beide getrennt voneinander auf den Mittelpfeilern im Bereich des Mittelstreifens der A43 aufliegen.

Es wird auch schon jetzt die Möglichkeit einer Sanierung geprüft, unter anderem, ob Teile der drei beschädigten Stahlträger, auf denen die Betonfahrbahn aufliegt, herausgeschnitten und ersetzt werden können. Mit weiteren Ergebnissen der Prüfungen ist in der kommenden Woche zu rechnen.

Pressekontakt: Susanne Schlenga, Telefon 0209-3808-333

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