A2: Verkehrsbehinderungen im Bereich des Autobahnkreuzes Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen (straßen.nrw). Ab Donnerstag (16.7.) werden durch die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm im Bereich des Autobahnkreuzes Bad Oeynhausen bis zum Ende dieses Jahres die Brückenbauwerke Weserstrom und Weserflut saniert. Dort kommt es im Autobahnkreuz sowie auf der A2 zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Ab Donnerstag wird die Verbindung von der A2 aus Hannover kommend auf die B 514 nach Vlotho gesperrt. Parallel finden Verkehrssicherungsarbeiten auf der A30 statt.

Ab Mittwoch (22.7.) kommt es zu Verkehrsbehinderungen auf der A2 in Fahrtrichtung Dortmund. Dort werden vorbereitende Arbeiten, zum Beispiel das Herstellen von Mittelstreifenüberfahrten, durchgeführt. Auch in Fahrtrichtung Hannover wird die linke Spur mittels einer Tagesabsicherung täglich zwischen 8 Uhr und 17 Uhr gesperrt. Zu diesen Zeiten stehen in Fahrtrichtung Hannover dann nur zwei Fahrspuren zur Verfügung.

Diese vorbereitenden Arbeiten dauern eine Woche. Danach stehen dem Verkehr in jeder Fahrtrichtung drei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung. Auch gibt es im Autobahnkreuz Bad Oeynhausen eine weitere Sperrung. Dort wird die Verbindung von der B514 aus Vlotho kommend auf die A2 nach Hannover gesperrt. Für beide Sperrungen sind Umleitungen eingerichtet.

Der Weserradweg bleibt während der gesamten Bauzeit nutzbar. In der letzten Bauphase, circa im November, müssen Radfahrer aufgrund von beengten Verhältnissen im Bereich der Fahrbahnübergänge zur Weserstrombrücke absteigen und schieben.

Die Arbeiten finden an den Brückenbauwerken Weserflut und Weserstrom statt. Die Weserflutbrücke erhält sechs neue Fahrbahnübergangskonstruktionen aus Stahl und zusätzlich sechs Polyflexfahrbahnübergangskonstruktionen, insgesamt 12 Übergangskonstruktionen. Diese Konstruktionen zwischen Fahrbahn und Brücke dienen der Ausdehnung der Brücke, je nach Umgebungstemperatur.

Auch werden an der Weserflutbrücke umfangreiche Betoninstandsetzungs- sowie Betonerneuerungsarbeiten im Bereich der neuen Fahrbahnübergänge durchgeführt.

An der Weserstrombrücke werden alle vier Fahrbahnübergänge (Zwei je Fahrtrichtung) auf beiden Fahrtrichtungen generalüberholt und mit neuen Konstruktionsteilen versehen.

Nach Vollendung der Sanierungsarbeiten an den beiden Bauwerken, wird eine Linienentwässerung auf der ersten Überfahrt parallel zu den Autobahnfahrtrichtungen hergestellt. Diese Linienentwässerung soll das Überlaufen des Regenwassers auf die nördliche Fahrbahnhälfte (in Fahrtrichtung Dortmund, hinter der Weserflutbrücke) verhindern. Somit wird hier Aquaplaning vorgebeugt. Zum Abschluss der Arbeiten werden die Schutzplankenbänder geschlossen und die gesamte Verkehrssicherung abgebaut. Straßen.NRW investiert hier 2,3 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

Pressekontakt: Markus Miglietti, Telefon 02381-912-330

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