Landesverkehrs­zentrale NRW

Die Landesverkehrszentrale NRW (LVZ) übernimmt Aufgaben im Bereich intelligente, digitalisierte und vernetzte Mobilität. Dazu zählen unter anderem die Digitalisierung der Licht­signal­anlagen sowie der Aufbau einer Zentrale für Intelligente Verkehrs­systeme (IVS-Zentrale), über die zukünftig automatisiert fahrenden Fahrzeugen mit Informationen versorgt werden sollen. In der LVZ werden zudem alle Verkehrs­management­maßnahmen, Verkehrs­informations­dienste sowie die Baustellen­koordinierung des Landes gebündelt.

Neben den genannten Bereichen mit Schwerpunkt Digitalisierung führt die LVZ auch die bestehenden Aufgaben im Bereich der sicherheits­technischen Ausstattung und dem Betrieb von Tunneln sowie im Bereich der Telekommunikation fort. Die LVZ wird zu der zentralen Landeseinheit ausgebaut, über die zukünftig wesentliche nordrhein-westfälische Verkehrs- und Mobilitätsdaten zur Verfügung gestellt werden. Die LVZ ist Teil des Mobilitätscampus NRW.

Entwicklung von Mobilitäts­diensten für Nordrhein-Westfalen

Die Entwicklung von neuen Mobilitäts­diensten stellt eine der zukünftigen Aufgaben der LVZ dar. Ziel ist es, ein Angebot an Diensten für Bürger und den öffentlichen Sektor zu schaffen auszubauen und zu verknüpfen. Hierzu zählen zum Beispiel Sharing-Angebote für Autos, Fahrräder oder E-Scooter, die zukünftig in das Verkehrsportal Verkehr.NRW eingebunden werden könnten.

Digitalisierung und Steuerung von Licht­signal­anlagen von Straßen.NRW (im Aufbau)

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen betreibt bereits heute über 5.000 Lichttsignalanlagen (LSA) – umgangsprachlich Ampeln. Die Landesverkehrszentrale plant die mit dem Aufbau einer LSA-Zentrale diese Anlagen zentral zu überwachen. Darüber hinaus sind Kooperationen mit kommunalen Licht­signal­anlagen geplant, um regionale und lokale Steuerungs­konzepte gesamtheitlich zu betrachten und abzustimmen.

Überwachung und Steuerung technischer Anlagen im Straßennetz von Straßen.NRW

Neben den Lichtsignal­anlagen werden viele andere technische Anlagen von Straßen.NRW betrieben, die auf dem gesamten Straßnenetz in Nordrhein-Westfalen verteilt sind. Dazu zählen zum Beispiel Anlagen zur Verkehrs­zählung, zur Erkennung von Straßen­glätte, Funkmasten, Pumpen­anlagen und die komplexe sicherheits­technische Ausstattung der Tunnel­anlagen.

Betrieb der Tunnel im Bundes- und Landes­straßen­netz (im Aufbau)

Die Landesverkehrszentrale NRW übernimmt in Leverkusen zukünftig die Steuerung und Überwachung der Tunneln auf Bundes- und Landesstraßen. Aufgabe ist es, einen sicheren und störungs­freien Verkehrsablauf in den Tunneln sicherzustellen. Dazu werden zukünftig 35 Tunnel und 33 Pumpstationen im 24/7 Betrieb aus einem modernen Kontrollraum überwacht. Derzeit werden die Tunnel des Landes Nordrhein-Westfalen noch aus den Tunnel­zentralen in Duisburg und Hamm gemeinsam mit den Autobahn-Tunneln überwacht.

Sicherheits­technische Ausstattung der Tunnel von Straßen.NRW

Die Landesverkehrszentrale plant, baut und unterhält die sicherheits­technische Ausstattung der 35 Tunnel auf Bundes- und Landesstraßen, für die Straßen.NRW zuständig ist. Dies umfasst neben der Erstausstattung insbesondere auch die Erneuerung der der bestehenden technischen Ausstattungen in Tunneln. Neben der sicherheits­technischen Ausstattung der Tunnel gehört auch die Planung, Bau und Betrieb der derzeit 33 Pumpstationen in die Zuständigkeit der LVZ.

Landesverkehrszentrale NRW
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen Landesverkehrszentrale NRW
Bonner Str. 67
51379 Leverkusen
02171 58086-0
02171 58086-298
https://www.strassen.nrw.de/de/landesverkehrszentrale.html Anfahrtsbeschreibung