L716: Ersatzneubau der Bauwerke über die Rhene bei Marsberg-Padberg
Die L716 ist eine regionale Verbindungsstraße zwischen der hessischen Landesgrenze und der Ortschaft Bredelar im Hochsauerlandkreis. In Hessen verläuft die Straße weiter als L3076 nach Adorf. Zwei auf dem Abschnitt befindliche Bauwerke - die Rhenebrücke und ein im weiteren Verlauf befindlicher Durchlass - müssen aufgrund ihres Alters und der vorhandenen Schäden ersetzt werden. Die Rhenebrücke ist eine Naturstein-Gewölbebrücke ist genau wie der Durchlass, der als Viehtrift genutzt wurde, aus dem Jahr 1908.
Die Baumaßnahme umfasst den Ersatzneubau der beiden Bauwerke sowie die Fahrbahnsanierung auf dem Abschnitt zwischen der Landesgrenze und dem Knotenpunkt mit der L800 innerhalb der Ortslage Marsberg-Padberg.
Bauablauf
Die Bauarbeiten haben im März 2026 begonnen. Die Arbeiten an der Fahrbahn sowie an den Bauwerken werden unter Vollsperrung der L716 durchgeführt. Eine Umleitung wird eingerichtet. Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitten durchgeführt, so dass die Zufahrt zur Bodendeponie Marsberg-Padberg während der gesamten Bauzeit frei bleibt. Im ersten Abschnitt aus der Ortsmitte Marsberg-Padberg in Richtung Adorf starten die Arbeiten an den Versorgungsleitungen. Parallel dazu erfolgen die Straßenbauarbeiten sowie der Abbruch und der anschließende Neubau des Bauwerks "Viehtrift" mit Betonfertigteilen. Danach wechselt die Maßnahme in die zweite Bauphase. In dieser Phase erfolgen umfangreiche Arbeiten zum Abbruch und Ersatzneubau der Rhenebrücke sowie die Straßenbauarbeiten bis zur hessischen Kreisgrenze.
Bis Ende des Jahre 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für die Bauwerke und die Fahrbahnerneuerung auf einer Länge von 3,2 Kilometern betragen rund 2,6 Mio Euro.
Verkehrsführung
Für die gesamte Zeitdauer der Maßnahme wird eine Umleitung wird über die Ortschaften Bredelar, Giershagen, Borntosten und Diemelsee-Adorf eingerichtet, um den Verkehrsfluss sicherzustellen. Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitten durchgeführt, so dass die Zufahrt zur Bodendeponie Marsberg-Padberg während der gesamten Bauzeit frei bleibt.