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Ruhr | Bochum | L651In Umsetzung

L651: Ersatzneubau der Neveltalbrücke - Planungsphase Informationen zum Planfeststellungsverfahren

Der Planfeststellungsbeschluss erging am 26. März 2021 durch die Bezirksregierung Arnsberg und lag vom 10. bis zum 25. Mai 2021 sowie vom 15. bis 28. Juli 2021 im technischen Rathaus der Stadt Bochum aus. Er ist seit dem 31. August 2021 bestandskräftig.

Vom 6. Mai bis 5. Juni 2019 wurden die Planfeststellungsunterlagen zur Offenlage von der Stadt Bochum im technischen Rathaus ausgelegt. Im Anschluss wurden insgesamt elf Einwendungen eingereicht, die beantwortet und in der weiteren Planung berücksichtigt wurden. Das Deckblatt I, das heißt die auf Basis der Einwendungen veränderte Planung, wurde im August und September 2020 offengelegt. Die Unterlagen waren unter anderem auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg sowie im technischen Rathaus der Stadt Bochum einzusehen. Die Einwendungsfrist endete am 7. Oktober 2020.

Variantenwahl - Vorentwurf

Im Rahmen der durchgeführten Umweltverträglichkeitsuntersuchung stellte sich die Variante 1 als die Variante mit den geringsten Umwelteingriffen heraus. Diese Variante wurde detailliert ausgearbeitet und als Vorentwurf aufgestellt. Der Vorentwurf beinhaltete:

  • die Planung eines parallel geführten Radweges sowie
  • einer Querungshilfe auf Höhe der Schnatstraße,
  • den Neubau der Neveltalbrücke, welche etwa 15 Meter nordöstlich der bestehenden Brücke neu errichtet wird und
  • die Trassenanpassung der L651 mit Vergrößerung der Radien im Kurvenbereich.

Alle betroffenen Ein- und Zufahrten werden entsprechend angepasst. Auch nach der Verkehrsfreigabe des Neubaus wird die Geschwindigkeit in diesem Teilbereich der L651 auf 50 Stundenkilometer begrenzt bleiben.

Infos für Bürger*innen

Die Planungsschritte für Straßen und Wege verständlich erklärt: vom Bedarfsplan bis zur Ausführungsplanung.