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Südumgehung Wuppertal: Ausbau der L419 in Wuppertal-Ronsdorf

Lange Wartezeiten in den Zufahrten und große Rückstaus - die Kapazität der L419 (Parkstraße) in Wuppertal-Ronsdorf stößt bereits heute an ihre Grenzen, für die prognostizierten Verkehrsbelastungen zukünftiger Jahre ist sie bislang unzureichend gerüstet.

Im gesamten Gebiet der L419 wird in den nächsten Jahren steigender Verkehrt erwartet. Während im Jahr 2017 im Schnitt rund 28.200 Kraftfahrzeuge pro Tag den Abschnitt zwischen Staubenthaler Straße und Erbschlöer Straße nutzen, wird sich der Verkehr durch den Ausbau und neue Bebauung im Jahr 2030 nahezu verdoppeln. Bis zu 48.200 Fahrten pro Tag werden erwartet.

Die Überlastung der L419 (Parkstraße) führt derzeit zu großen Rückstaus.

Das Ziel

Damit die Strecke zudem ihrer Bedeutung für den überregionalen Verkehr im Großraum Wuppertal gerecht werden kann, ist ein vierspuriger Ausbau mit Anschluss an die A1 geplant. Dadurch wird nicht nur die südliche Umgehung der Stadt Wuppertal realisiert, sondern auch eine Alternative zur A46 geschaffen. Für Anwohner bedeutet der Ausbau: Die Straßen in Ronsdorf haben als Schleichrouten ausgedient. Nach dem Anschluss an die A1 im zweiten Bauabschnitt wird der Bereich Linde massiv entlastet.