L357: Neubau einer Brücke und eines Kreisverkehrs in Haan Informationen zu den Umweltaspekten
Der geplante Umbau führt zu einer Neuversiegelung vegetationsbedeckter Flächen. Dazu gehört auch, dass vereinzelt Bäume und Gehölze entfernt werden müssen. Um den Eingriff in die beanspruchten Biotope auszugleichen, wurde ein Konzept mit Schutz- und Kompensationsmaßnahmen erarbeitet.
Aktivitäten für Fauna und geplante Kompensationsmaßnahmen
Als spezielle Maßnahmen zur Vermeidung oder Verminderung von Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten werden Gehölze nur außerhalb der Brutzeit (von Oktober bis Februar) entfernt und Fledermauskästen aufgehängt. Weitere Maßnahmen dienen dem Schutz von Gehölzbeständen im Randbereich der Baumaßnahme. Diese Schutzeinrichtungen werden vor Beginn der Bautätigkeit erstellt und bei Bedarf erneuert.
Darüber hinaus sind unter anderem folgende Kompensations- und Gestaltungsmaßnahmen geplant:
- Umwandlung von rund 2.000 Quadratmetern landwirtschaftlicher Flächen in Extensivgrünland und Waldfläche
- kleinflächige Entsiegelungsmaßnahmen auf insgesamt rund 1.500 Quadratmetern
- Einsaat einer kräuterreichen Wildrasenmischung auf Straßennebenflächen
- Pflanzung von Laubbäumen entlang der Straße
- Wiederherstellung des Gehölzbestandes auf den Böschungen
- Bepflanzung des Kreisverkehrs
Um nach Abschluss der Maßnahme die Ausgleichsflächen zu erreichen und pflegen zu können, wird zudem ein Grünweg –auch bekannt als Erdweg – angelegt. Dabei wird auf eine aufwendige Versiegelung des Zubringerweges verzichtet und stattdessen auf der Fläche eine Wildrasenmischung eingesät.