Interview mit Rebija Dervisic

Lesen Sie hier das Interview mit Rebija Dervisic. Sie ist Bauingenieurin in der Planungsabteilung bei Straßen.NRW. Sie hat eine Ausbildung als Bautechnikerin durchlaufen sowie ein Studium des Bauingenieurwesens absolviert.

Ich bin besonders stolz darauf, dass ich mit meinem Team jede neue Herausforderung lösen kann. Gemeinsam haben wir bereits diverse Projekte erfolgreich umgesetzt.

Rebija Dervisic, Bauingenieurin in der Planungsabteilung

Was machen Sie bei Straßen.NRW und wie lange sind Sie schon dabei?

Ich arbeite bereits seit vier Jahren im Fachbereich Tief- und Straßenbau. Drei Jahre davon bin ich mittlerweile schon beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in der Region I innerhalb der Niederlassung Sauerland-Hochstift am Standort Meschede. Mein Arbeitsverhältnis ist unbefristet. Zu meinen primären Aufgaben in der Planungsabteilung gehört die Projektarbeit in den Leistungsphasen 1-5 der „HOAI“ (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) von Projekten an Bundes- und Landesstraßen. Zur Erstellung der Planunterlagen arbeite ich regelmäßig mit der Software Vestra und setze mich mit den einschlägigen Regelwerken und Richtlinien der Straßenplanung auseinander (z.B. RAL). Zudem koordiniere ich die Arbeit von Projektbeteiligten. Dazu können unterschiedlichen Fachbereiche zählen, ebenso beteiligte Ingenieurbüros.

Was genau sind Ihre Aufgaben?

Ich erstelle die technischen Planunterlagen für jede Art von Maßnahmen an Landes- und Bundesstraßen im Wirkungsbereich unserer Niederlassung. Dazu gehören bestandorientiere Ausbaumaßnahmen, Entwässerungspläne oder der Neubau eines Geh- und Radwegs.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag in Ihrem Projektteam aus?

Nachdem ich mich morgens an meinem PC eingeloggt habe, checke ich zuerst, ob wichtige EMails in meinem Postfach oder Anrufe auf meinem Telefon sind. Nachdem ich die Anfragen dann bearbeitet habe, arbeite ich direkt an den Projekten weiter, bei denen ein gewisser terminlicher Druck besteht. Ergeben sich dabei Fragen, gehe ich sofort ein paar Zimmer weiter und rede mit der Projektleitung oder meinen Kolleg*innen.

Was war bisher das schönste Erlebnis/ Ereignis Ihrer Berufstätigkeit bei Straßen.NRW? Worauf sind Sie besonders stolz?

Ich bin besonders stolz darauf, dass ich mit meinem Team jede neue Herausforderung ohne große Probleme lösen kann. Gemeinsam haben wir bereits diverse Projekte erfolgreich umgesetzt. Das schönste Erlebnis war tatsächlich das Organisieren des Girls‘Day.

Was waren Ihre bisherigen Entwicklungsschritte bei Straßen.NRW?

In meinem früheren Berufsleben habe ich fast ausschließlich im Bereich Hochbau gearbeitet, sowohl im Entwurf selbst als auch in der Bauleitung vor Ort. Bei Straßen.NRW konnte ich auch im Bereich Tiefbau mein Wissen vertiefen und neue Aspekte im Straße Planung erlernen und mich somit beruflich auch in eine neue Richtung weiterentwickeln.

Was begeistert Sie am meisten an Ihrer Arbeit?

An meiner Arbeit begeistert mich, dass wir mit ihr auch wirklich etwas bewegen. Und damit meine ich nicht nur den Verkehr auf der Straße. Wir sind der Herzschrittmacher der Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen.

Wie beschreiben Sie die Arbeitsatmosphäre?

Bei uns gibt es die perfekte Mischung aus Seriosität, Respekt und Gelassenheit. Wir erledigen jeden Tag neue Aufgaben. Somit verbringen wir viel Zeit miteinander. Zeit zum Lachen hat man auch mal zwischendurch ;)

Warum haben Sie sich (damals) für Straßen.NRW entschieden?

Da ich in meinem früheren Berufsleben in meiner Heimat Bosnien im Hochbau gearbeitet habe, gab mir der Landesbetrieb eine gute Möglichkeit, mich in Deutschland beruflich komplett neu aufzustellen. Straßen.NRW bietet seinen Mitarbeitenden ein extrem gutes Fortbildungsprogramm und bietet jedem die Chancen und die Möglichkeiten sich fachlich in die einzelnen Disziplinen einzuarbeiten.

Was schätzen Sie an Straßen.NRW als Arbeitgeber?

Der Landesbetrieb bietet mir gute Kolleg*innen und abwechslungsreiche Arbeit, gepaart mit den Vorteilen des Öffentlichen Dienstes. Wer sich beruflich selbstverwirklichen will, aber dennoch Zeit für die Familie haben möchte, findet bei Straßen.NRW die perfekte Balance. Außerdem wird es auch in Zukunft immer Arbeit geben, auch wenn die Mobilität sich ändert. Das beste Beispiel dafür ist der steigende Radverkehr.

Was ist das Besondere an Straßen.NRW als Arbeitgeber?

Im Gegensatz zu anderen öffentlichen Trägern hat man hier eine gewisse gestalterische Freiheit bei der Arbeit. Die Arbeit ist dynamisch und auch erst fertig, wenn das ganze Projekt inkl. Bau abgeschlossen wurde.

Warum würden Sie Straßen.NRW als Arbeitgeber bzw. eine Ausbildung zum Straßenwärter*in empfehlen?

Straßen NRW ist als zukunftsorientierter und attraktiver Arbeitgeber sehr daran interessiert junge Menschen auszubilden und betrieblich zu binden. Die Aufgabenfelder des Straßenwärters sind sehr abwechslungsreich, somit wird die Arbeit nie langweilig. Zudem haben die Meistereien modernste Geräte und Fahrzeuge zur Verfügung.

Wir brauchen mutige junge Mädchen in allen Positionen.

Rebija Dervisic

Sie begleiten in diesem Jahr interessierte Mädchen beim Girl´s Day. Warum ist Ihnen der Girl´s Day wichtig?

Ich möchte jungen Mädchen vor allem zeigen, dass man bei Straßen NRW Spaß bei der Arbeit haben kann und sie bei uns einen sehr guten Ausbildungsbetrieb bzw. einen Dual-Studiums-Platz bekommen können. Es ist nicht mehr so wie früher, als nur Männer im Straßenbau tätig waren. Mädchen können diese Berufe genauso gut ausüben und stehen den Männern in Sachen Qualifikation heutzutage in nichts mehr nach. Wir brauchen mutige junge Mädchen in allen Positionen.

Welchen Ratschlag haben Sie für Mädchen und junge Frauen?

„Alles was man im Leben macht, sollte man mit Freude und Interesse machen, nur so kann man das gewünschte Ziel erreichen“.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

In den nächsten Jahren möchte ich meine Fachkenntnisse erweitern, weil mir persönliche und berufliche Weiterentwicklung sehr wichtig ist. Es wäre eine schöne Perspektive für die Zukunft, wenn ich eines Tages wieder Personalverantwortung hätte. Diesen Aspekt der Arbeit kenne ich noch aus meinem früheren Berufsleben in Bosnien.

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