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Sauerland-Hochstift | Marsberg | B7In Umsetzung

B7: Erneuerung der Ortsdurchfahrt von Marsberg

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift plant die Erneuerung der B7 Ortsdurchfahrt von Marsberg. Hintergrund sind zahlreiche Schäden wie Risse und Verdrückungen in der Straße. Neben einer grundhaften Sanierung der Straße ist außerdem die Erneuerung der Entwässerung und die Instandsetzung des Bauwerkes über den Erlenbach notwendig. In diesem Zuge werden zudem im Auftrag der Stadt Marsberg die Bushaltestellen barrierefrei umgestaltet und ein neuer Gehweg hergestellt.

Die B7 ist eine zentrale Bundesstraße mit hoher Verbindungsfunktion für den Raum Marsberg zu größeren Städten. Zudem dient sie als Zubringer zur Autobahn.

Bauablauf

Voraussichtlich am 29. Juni 2026 startet die RNL Sauerland-Hochstift die Arbeiten zur umfangreichen Sanierung der B7 in Marsberg. Der gesamte Baubereich umfasst eine Strecke von etwa 800 Metern und beginnt auf Höhe des Marktkaufs und endet auf Höhe der LWL-Kliniken, kurz vor dem Kreuzungsbereich B7/Albast. Insgesamt wird die Sanierung der B7 in sechs aufeinanderfolgenden Bauphasen umgesetzt.

Aktueller Stand

Zeitliche Einteilung der Baumaßnahme

Erste Bauphase

Begonnen wird mit den vorbereitenden Arbeiten im Randbereich auf der östlichen Fahrbahnseite in etwa auf Höhe vom Marktkauf bis zur Einmündung „Albast“. Dabei erfolgen die Arbeiten an den Gehwegen, die barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestellen und die Erneuerung der Entwässerungseinrichtungen. Die Randarbeiten werden unter halbseitiger Sperrung durchgeführt. Dabei wird der Verkehr in Fahrtrichtung Bredelar/Brilon in Einbahnstraßenregelung durch die Baustelle geführt. Diese Bauphase wird voraussichtlich nach ca. fünf Wochen abgeschlossen sein. Für den Verkehr in Fahrtrichtung Westheim/A44 wird eine großräumige Umleitung eingerichtet (siehe Download).

Übersichtskarte erste Bauphase

Zweite Bauphase

Darauf folgt die Umlegung des Verkehrs auf die andere westliche Fahrbahnhälfte. Hier wird der Verkehr ebenfalls in Fahrtrichtung Bredelar/ Brilon in Einbahnstraßenregelung durch die Baustelle geführt. Die Arbeiten im Randbereich auf der westlichen Fahrbahnseite sollen ebenfalls nach ca. fünf Wochen abgeschlossen sein. Für den Verkehr in Fahrtrichtung Westheim/A44 bleibt die großräumige Umleitung weiter eingerichtet.

Übersichtskarte zweite Bauphase

Dritte Bauphase

Im anschließenden dritten Bauabschnitt erfolgen die Asphaltarbeiten innerhalb von ca. zwei Wochen unter Vollsperrung. Die Vollsperrung beginnt auf Höhe des Marktkaufs und endet etwa auf der Höhe der Jet-Tankstelle. Die großräumige Umleitung gilt dann für den Durchgangsverkehr beider Fahrtrichtungen Brilon und A44. Der innerstädtische Verkehr wird entsprechend der hierfür ausgewiesenen Straßen umgeleitet.

Übersichtskarte dritte Bauphase

Vierte Bauphase

Im darauffolgenden Bauabschnitt vier wird von der Jet-Tankstelle bis zur Rettungswache ebenfalls der Asphalt innerhalb von ca. zwei Wochen unter Vollsperrung eingebaut. Die großräumige Umleitung gilt dann für den Durchgangsverkehr beider Fahrtrichtungen Brilon und A44. Der innerstädtische Verkehr wird entsprechend der hierfür ausgewiesenen Straßen umgeleitet.

Übersichtskarte vierte Bauphase

Fünfte Bauphase

Unter Vollsperrung erfolgen auch im fünften Bauabschnitt die Asphaltarbeiten sowie verbleibende Arbeiten an der Entwässerung - etwa ab Höhe der Rettungswache bis zur Höhe Aral-Tankstelle. Für diesen deutlich längeren Abschnitt werden voraussichtlich von Mitte bis Ende September drei weitere Wochen Vollsperrung notwendig sein. In dieser Zeit wird die Kreuzung Dütlingstalweg/Wilhelm-Otto-Straße ebenfalls voll gesperrt werden. Die großräumige Umleitung gilt dann für den Durchgangsverkehr in beiden Fahrtrichtungen, Brilon und A44. Der innerstädtische Verkehr wird entsprechend der hierfür ausgewiesenen Straßen umgeleitet.

Übersichtskarte fünfte Bauphase

Sechste Bauphase

Die ca. dreiwöchigen Asphaltarbeiten im sechsten und letzten Bauabschnitt, der sich von der Aral-Tankstelle bis zur Einmündung „Albast“ erstreckt, werden voraussichtlich bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Die großräumige Umleitung gilt dann für den Durchgangsverkehr beider Fahrtrichtungen Brilon und A44. Der innerstädtische Verkehr wird entsprechend der hierfür ausgewiesenen Straßen umgeleitet.

Übersichtskarte sechste Bauphase

Ergänzende Hinweise

  • Jeder Anlieger und entsprechend jeder Gewerbebetrieb bleibt (zumindest aus mindestens einer Fahrtrichtung) jederzeit erreichbar
  • Die Rettungswache an der B7 in Marsberg bekommt eine provisorische Zufahrt und eine Ampel mit Vorrangschaltung, d.h. während der Einbahnstraße kann die Rettungswache den Verkehr per Knopfdruck anhalten, um im Notfall die Wache in beide Fahrtrichtungen zu verlassen. Während der Vollsperrabschnitte nutzt der Rettungsdienst die innerstädtischen Straßen.
  • Die beauftragte Baufirma arbeitet vorerst von Montag bis einschließlich Donnerstag auf der Baustelle. Trotz der Vier-Tage-Woche wird die beauftragte Baufirma das Arbeitspensum einer Fünf-Tage-Woche durch eine längere tägliche Arbeitszeit erreichen. In Abhängigkeit vom Baufortschritt werden freitags zusätzliche Nachunternehmerleistungen erbracht

Verkehrsführung

In den ersten rund 10 Wochen der Bauzeit wird der Verkehr in Fahrtrichtung Bredelar/ Brilon in Einbahnstraßenregelung durch die Baustelle aufrecht erhalten. Für die gesamte Dauer der Arbeiten innerhalb der Ortsdurchfahrt kann die Baustelle an der B7 großräumig umfahren werden. Für den Verkehr in Fahrtrichtung Westheim/A44 ist eine Umleitung über die Kreuzung B7/L870, weiter über die L870 durch Giershagen und die L549 via Leitmarer Straße, Mühlenstraße, Weist, Hauptstraße und Lillers-Straße zurück auf die B7/ Bredelarer Straße ausgewiesen. Für die andere Fahrtrichtung nach Bredelar/ Brilon wird für die Vollsperrungen dieselbe Umleitungsstrecke eingerichtet.

Der Bereich Gansauweg-Albast sowie die Straßen Rennuferstraße, Karolingerstraße, Kaiser-Otto-Ring, Dütlingstalweg und Wilhelm-Otto-Straße dienen während der Baumaßnahme als innerstädtische Umleitungsstrecke. Für Verkehrsteilnehmer über 3,5 Tonnen, ausgenommen der Bus- und Lieferverkehre, gilt diese innerstädtische Umleitung nicht.

Hinweis: In der Ortsdurchfahrt von Marsberg-Giershagen wird zur Verkehrssicherung zusätzlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h sowie eine Fußgängerampel eingerichtet.

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