Ruhr | B54In Umsetzung

B54: Ausbau in Lünen Umweltaspekte

Im Herbst 2020 begannen zum vierspurigen Ausbau der B54 bei Lünen die Umsetzung der ersten landschaftspflegerischen Arbeiten im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen.

Die Ausgleichsmaßnahmen im Überblick

  • der Schutz wertvoller Vegetation und Gehölze durch Zäune während der Baumaßnahme
  • die Pflanzung von mehreren dichten und mehrreihigen Gehölzhecken, unter anderem beiderseits des Geh- und Radweges entlang der B54, mit einer Gesamtfläche von etwa 2.600 Quadratmetern
  • die Anlage eines naturnahen Laubwaldes mit Hainbuchen und Stieleichen auf einer bisherigen, etwa 3.000 Quadratmeter großen Ackerfläche
  • die Extensivierung von etwa 1,4 Hektar bisher intensiv genutzter Grünland- und Ackerflächen und anderer Flächen (das entspricht der Fläche von zwei Fußballfeldern)
  • die Verlegung des Hönninghauser Bachs und Herstellung eines naturnahen Bachbettes mit Uferhochstauden und Ufergehölzen
  • die Entwicklung eines etwa 4,3 Hektar großen Feucht- und Magergrünlandkomplexes im Bereich „Große Bauernheide“.

Ein Teil der Pflanzungen erfolgt erst nach Abschluss der Bauarbeiten.

Mehr zum Thema Schutz von Mensch und Tier

Unsere Straßen sollen den aktuellen Anforderungen an Mobilität genügen, gleichzeitig aber auch uns selbst und die Tierwelt nicht schaden. Ein Spagat, der nicht immer leicht zu lösen ist.