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Rhein-Berg | Hennef | B478In Planung

B478: Sanierung und Neubau der Siegbrücke Allner

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen erweitert die Bundesstraße 478 zwischen der Anschlussstelle Hennef-Ost (A560) und dem Knotenpunkt Müschmühle auf vier Fahrstreifen. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit. Im Rahmen dieses Projekts wird auch die Siegbrücke Allner saniert und um einen Neubau ergänzt.

Überblick

  • Vierspuriger Ausbau der B478 zwischen der Anschlussstelle der A560 und Allner
  • Sanierung der bestehenden zweistreifigen Siegbrücke Allner
  • Neubau einer zweiten zweistreifigen Brücke neben dem bestehenden Bauwerk, ca. 140 Meter lang
  • Verlegung des Rad- und Gehwegs auf die östliche Seite mit Führung über die neue Brücke
  • Umbau der Knotenpunkte

 

Das Projekt im Einzelnen

Das Projekt umfasst die Sanierung und den Neubau der Siegbrücke Allner einschließlich einem Ausbau der B478 bis zur AS Hennef-Ost (A 560).

Die B478 soll dazu zwischen der Anschlussstelle Hennef-Ost (A560) und dem Knotenpunkt Müschmühle (B478/L352/K36) auf vier Fahrstreifen erweitert werden. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit auf dieser wichtigen Verbindung zwischen dem Bröltal und der Autobahn A560.

Ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist die Sanierung der bestehenden zweistreifigen Siegbrücke Allner und der Neubau einer zweiten, ebenfalls zweistreifigen Brücke unmittelbar daneben. Der Neubau wird auf einer Länge von rund 140 Metern errichtet. Diese Variante gewährleistet ein optimales Zusammenspiel von Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Verkehrsführung während der Bauphase.

Der Geh- und Radweg wird künftig auf die östliche Seite der B478 verlegt und über das neue Brückenbauwerk geführt. Der bisherige Gehweg auf der westlichen Seite verbleibt nach Abschluss der Arbeiten als Betriebsweg.

Der Ausbau der B478 umfasst weiterhin drei Knotenpunkte:

  • Im Süden, an der Anschlussstelle Hennef-Ost, werden die B478, die L333 sowie die Blankenberger Straße neu geordnet.
  • Im weiteren Verlauf erfolgt die Anbindung der Gemeindestraße nach Weldergoven (Einmündung „Weldergoven“).
    Dieser Knotenpunkt wird im Zuge des Ausbaus signalisiert, hierfür werden die erforderlichen Abbiegestreifen auf der B 478 vorgesehen, um den Verkehrsfluss und die Sicherheit zu erhöhen.
  • Im Norden, am Knotenpunkt B478/L352/K36 (Müschmühle), erfolgt der Umbau auf die für den vierstreifigen Ausbau erforderliche Fahrstreifenanzahl.

Der betroffene Streckenabschnitt liegt überwiegend außerhalb bebauter Gebiete.

Planungsstand

Zur Erlangung des Baurechts wurde durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW ein Planfeststellungsverfahren gemäß § 17 Bundesfernstraßengesetz (FStrG) i. V. m. § 73 Verwaltungsverfahrensgesetz NRW (VwVfG NRW) bei der Bezirksregierung Köln beantragt.

Im laufenden Verfahren wurden Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange und Einwendungen von Privatpersonen berücksichtigt. Die daraus resultierenden Planänderungen wurden im sogenannten „1. Deckblatt“ dargestellt. Diese überarbeiteten Planunterlagen lagen vom 14. August bis 13. September 2023 öffentlich bei der Stadt Hennef aus und standen zudem online auf der Website der Bezirksregierung Köln zur Verfügung.

Aktueller Stand

Derzeit werden Synopsen erstellt, in denen alle Stellungnahmen und Einwendungen mit den Erwiderungen der Straßenbauverwaltung zusammengeführt werden. Nach deren Einreichung bei der Bezirksregierung Köln folgt der Erörterungstermin.

Die Umsetzung der Maßnahme kann erst nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses und Abschluss der Ausführungsplanung beginnen. Weitere Informationen zu Bauzeit und Verkehrsführung werden rechtzeitig vor Baubeginn bekannt gegeben.

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