B236: Erneuerung der Dortmunder Nord-Süd-Achse Informationen zu den Umweltaspekten
Baumaßnahmen erfordern häufig einen Eingriff in Natur und Landschaft. Deshalb wird vor jedem Baubeginn überprüft, ob durch die Bautätigkeit schützenswerte Lebensräume wie Jagdreviere oder Brutstätten beeinträchtigt werden.
Auch entlang der B236 führt Straßen.NRW deshalb faunistische Planungsraumanalysen, faunistische Kartierungen und Artenschutzprüfungen durch und erstellt Landespflegerische Begleitpläne für die einzelnen Bauabschnitte. Dazu werden bereits bestehende Datenquellen wie das Fachinformationssystem (FIS) genutzt, aber auch Untersuchungen und Beobachtungen vor Ort durchgeführt.
Die bislang abgeschlossenen Untersuchungen haben ergeben, dass die Maßnahmen zur Erneuerung der B236 in Dortmund keine weitreichenden Auswirkungen auf geschützte Tiere und Pflanzen im Einzugsbereich haben werden. Dennoch müssen die Bautätigkeiten von verschiedenen Schutzmaßnahmen wie einem Nachtbauverbot im Sommer oder Sperrfristen während der Brut- und Aufzuchtzeiten von Singvögeln und Fledermäusen bzw. der Wanderungsperioden von Amphibien flankiert werden.