Ausbau in drei Abschnitten

Das Projekt A-bei-LEV gliedert sich in drei Planungsabschnitte. Die Planungen für jeden einzelnen Abschnitt wirken sich natürlich auf die anliegenden Abschnitte aus. Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Abschnitten werden daher untersucht.

Übersicht:

Die Bauabschnitte des Autobahnausbaus bei Leverkusen

Ausbau der A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl bis Autobahnkreuz Leverkusen-West

(Schwerpunkt Neubau der Rheinbrücke)

Die sanierungsbedürftige Rheinbrücke bei Leverkusen bildet den Schwerpunkt des ersten Abschnitts von A-bei-LEV. Er reicht von Köln-Niehl bis zum Autobahnkreuz Leverkusen-West. Seit Ende 2012 bereitet Straßen.NRW den Neubau der Rheinbrücke vor. Denn das einst für 40.000 Fahrzeuge am Tag ausgelegte Bauwerk ist dem immer stärker steigenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen und muss dringend ersetzt werden.

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Ausbau der A3 zwischen den Anschlussstellen Leverkusen-Zentrum und Leverkusen-Opladen

(Schwerpunkt Ausbau des Autobahnkreuzes Leverkusen)

Dieser Abschnitt von A-bei-LEV betrifft die A3 zwischen den Anschlussstellen Leverkusen-Zentrum und Leverkusen-Opladen.Dort wird ein Ausbau von sechs auf acht Fahrstreifen erfolgen. Ein weiteres zentrales Vorhaben ist zudem der Umbau des Autobahnkreuzes Leverkusen. Straßen.NRW hat in einer Machbarkeitsstudie untersuchen lassen, wie eine Verbreiterung der A3 möglich ist und in welcher Höhenlagesie künftig verlaufen kann. Ebenfalls geprüft wurde die mögliche Form des Autobahnkreuzes mit ihren Vor- und Nachteilen. Dabei ging es unter anderem darum, ob und welche Eingriffe bei den einzelnen Varianten in das Umfeld erforderlich und welche Lärmschutzmaßnahmen notwendig sind. Zudem waren die entstehenden Kosten und die Dauer des Ausbaus Gegenstand der Studie.

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Ausbau der A1 zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen-West und Leverkusen

Dieser Abschnitt von A-bei-LEV verläuft vom Autobahnkreuz Leverkusen-West bis kurz vor das Autobahnkreuz Leverkusen. Kernstück des 1,3 Kilometer langen Streckenabschnitts ist die rund 900 Meter lange Stelzenautobahn im Stadtteil Küppersteg. Die sogenannte "Stelze" weist erhebliche Schäden auf und muss ersetzt werden. Wie ein Ersatz für das Stelzenbauwerk aussehen kann, wurde in einer Machbarkeitsstudie untersucht, deren Ergebnisse seit Herbst 2015 vorliegen.

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