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Wir machen Straßen fürs Leben – jetzt und in Zukunft. Für Sie. Für uns. Für NRW.

Straßen bringen seit Jahrhunderten die Menschheit voran. Straßen verbinden. Sie sind das Rückgrat für den Personen- und Warenverkehr. Sie ermöglichen Flexibilität und Wohlstand.

Straßen.NRW hat hier einen klaren Auftrag: Wir planen, bauen, erhalten und betreiben Infrastruktur im Land NRW. In den letzten 25 Jahren konnten wir viele Herausforderungen meistern, doch die Anforderungen an Mobiltät werden noch vielschichtiger und individueller. Deshalb wollen wir Infrastruktur neu denken. Von der Entwicklung intelligenter Verkehrssysteme, Ideen für ein fortschrittliches Bauingenieurwesen bis hin zum Einsatz innovativer Technologien. Dies verfolgen wir in einem aktiven Miteinander – mit Partnerschaften und unseren Mitarbeitenden, mit Wertschätzung, Freude und Engagement.

Wir arbeiten zusammen an der großen und gesellschaftsrelevanten Aufgabe, Straßen fürs Leben zu machen. Straßen, die zum Leben unserer Gesellschaft passen sowie die Anforderungen unserer Umwelt achten.

Unser Handeln hat viele Facetten, die wir Ihnen mit einigen Meilensteinen aus unserer Historie auf dieser Seite näher bringen möchten. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

2025 Etablierung Building Information Modeling

Building Information Modeling (BIM) bildet als digitales 3D-Modell von der Planung bis zur Instandhaltung den gesamten Lebenszyklus von Bauprojekten ab und ermöglicht eine effiziente nachhaltige Planung und Umsetzung. Anschließende Instandhaltungs- und Umbaumaßnahmen werden erleichtert.

2024 Einsatz von Duplex-Stahl in Tunnel

Ende 2024 wird erstmals Duplexstahl 1.4462 in einem deutschen Straßentunnel eingesetzt. Die Bauteile sollen 35 Jahre und darüber hinaus der Korrosion sicher standhalten. Dies bedeutet weniger Wartungsaufwand und damit kürzere Sperrzeiten und höhere Sicherheit im Tunnel.

2023 EVA: Digitalisierung der Verwaltung

Einführung von E-Akte, E-Laufmappe und das ersetzende Scannen – papierarm, effizient und standortübergreifend. Zeitgleich wurden Rechnungs- und Vergabeprozesse digitalisiert und die elektronische Signatur eingeführt, um digitale Arbeitsweisen zu unterstützen und Medienbrüche einzudämmen.

2021 Erprobung mit temperaturabgesenkten Asphalt

TA-Asphalt in Kombination mit einer Absaugeinrichtung am Straßenfertiger reduziert die potenziellen Gesundheitsgefahren für die Arbeiter*innen auf der Baustelle durch Dämpfe und Aerosole.

2020 Pilotprojekt Express-Brücke Dülmen

Das Ziel: Schnellstmögliche Realisierung durch kurzen Planungsvorlauf, kürzere Bauzeit vor Ort, Minimierung der Einschränkungen für den Straßenverkehr und  niedrige Baukosten bei guter Dauerhaftigkeit.

2018 Einsatz von Drohnen für die Vermessung

Moderne Drohnen fliegen automatisch die von den Vermessern vorgeplanten Routen ab und nehmen überlappende Fotos oder LiDAR-Daten auf. Diese Methode ist besonders effizient bei großen Flächen oder schwer zugänglichem Gelände.

2005 Einführung Einsatz lärmarmer Asphalt

Offenporiger Asphalt (OPA) reduziert Lärm. Letzterer kommt insbesondere an höchstbelasteten Strecken zum Einsatz. Dieser Fahrbahnbelag wird genutzt, um an besonders kritischen Stellen das Abrollgeräusch der Reifen auf einer Fahrbahn deutlich zu verringern.

2025 Goldzertifizierung als Fahr­rad­freundlicher Arbeitgeber

Straßen.NRW wurde vom ADFC mit dem Gold-Zertifikat als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Damit würdigt der ADFC das besondere Engagement des Landesbetriebs für nachhaltige Mobilität und die gezielte Förderung fahrradfreundlicher Arbeitsbedingungen am Betriebssitz.

2025 Modernes Gebäudemanagement

Straßen.NRW modernisiert seine Straßenmeistereien seit vielen Jahren kontinuierlich, um sie zukunftsfähig und nachhaltig aufzustellen. Neubauten und Sanierungen sorgen für energieeffiziente Gebäude, moderne Sozialräume sowie Maschinen- und Streuguthallen.

2022 Ökoprofit KONVOI Auszeichnung

Seit 2022 beteiligt sich Straßen.NRW am Landesprogramm „Ökoprofit Konvoi“. Zertifizierte Standorte mit Photovoltaik, E-Mobilität, LED-Technik und Biodiversitätskonzepten zeigen, dass ökologische Verantwortung fest im Betrieb verankert ist.

2019 Ausgleichsprojekt Wahner Heide erhält Auszeichnung der UN

Das Ausgleichsprojekt in der Wahner Heide auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz wurde als UN-Dekade-Projekt 2019 ausgezeichnet.

Kompensation für den Straßenbau

Über 4.000 Hektar Ausgleichsflächen mit mehr als 5.000 Kompensationsmaßnahmen zählt Straßen.NRW im Jahr 2025. Das entspricht einer Fläche von 5.600 Fußballfeldern.

Baumkontrolleur erfasst mit dem Computer den Zustand von Bäumen

2010 Entwicklung digitales Baumkataster

Rund 400.000 Bäume wachsen entlang der Bundes- und Landesstraßen. Jedes Exemplar ist im digitalen Baumkataster von Straßen.NRW mit „Namen und Adresse“ erfasst.

2003 Erster Bürgerradweg im Münsterland

Schnell und unbürokratisch zum Ziel – das ist der Leitgedanke hinter den so genannten Bürgerradwegen. Mehrere hundert Kilometer dieser Bürgerradwege sind seit diesem Pilotprojekt in den vergangenen Jahren landesweit entstanden.

2024 Beteiligung an der Kampagne "#sicherimDienst"

Das Netzwerk bietet im Falle von Übergriffen, Diffamierungen und Beleidigungen umfassende Unterstützungsangebote an, die den Mitarbeitenden in solchen Situationen helfen sollen.

Mitarbeiter bei der Beseitigung von Abfall auf einem Rastplatz

Abfallentsorgung

2024 wurden rund 53.495 Tonnen Abfall entsorgt. Die Entsorgungskosten beliefen sich auf ca. 2,9 Mio. Euro.

2022 VR-basierte Trainingssoftware für Straßenwärter*innen

Virtual Reality-basierten Trainings für Straßenwärter*innen werden im Fortbildungsangebot bei Straßen.NRW integriert.

2021 Hochwasser 2021: Wieder­aufbau unter Hochdruck

220 Landes- und Bundesstraßen mussten komplett oder abschnittsweise gesperrt werden, mehr als 60 Brücken waren beschädigt oder unpassierbar. Von den ursprünglich gesperrten Straßen im Landesnetz waren bereits nach 200 Tagen alle Sperrungen aufgehoben, in Bau oder beauftragt.

Abbildung der Hängebrücke Rheinbrücke bei Emmerich

Brückenbau

Straßen.NRW betreut mehr als 7.000 Brücken(teilbauwerke) und hat in den vergangenen 25 Jahren rund 1.800 Brücken neu gebaut oder ersetzt.

2012 Risikodrom (früher Risiko-Parcours) Straßenbetriebsdienst

Der Parcours hilft Straßenwärter*innen, gefährliche Situationen im Arbeitsalltag besser einschätzen zu können und die Arbeit sicherer zu machen. An mehreren Stationen werden sie deshalb mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert. Unter realistischen Bedingungen, aber ohne Gefahr für die Gesundheit.

30% weniger Arbeitsunfälle

Durch gezielte Schulungen und dem Risiko-Parcours sinkt die Zahl der Arbeitsunfälle im Straßenbetriebsdienst signifikant.

2010 Winterdienst – auch unter Extrembedingungen

80.000 Tonnen Streusalz stehen zum Saisonstart bereit, 30.000 Tonnen sind zusätzlich als zentrale Reserve zur Verfügung. Im "Megawinter" 2010 brauchte es den kompletten Einsatz und zusätzliche Lieferungen.

Abbildung Unterfahrschutz

2010 Unterfahrschutz für Motorradfahrer*innen

Dies verhindert, dass gestürzte Motorradfahrende unter die Schutzplanke rutschen oder sich an den Pfosten schwer verletzen. Über 510 Kurven auf mehr als 80 Kilometern Streckenlänge sind inzwischen damit ausgerüstet.

Foto moderner Tunnel

2006 Tunnelsicherheit

Tunnel ab einer Länge von 400 Metern werden ab August 2006 in der damals größten Tunnelleitzentrale Deutschlands (in Duisburg und Hamm) videoüberwacht. Seit 2020 betreibt Straßen.NRW eine Tunnelleitzentrale in der neu gegründeten Landesverkehrszentrale in Leverkusen.

Abbildung von Rüttelstreifen auf dem Asphalt

2003 Motorrad-Sicherheit: Einführung Rüttelstreifen

Um zu hohe Geschwindigkeiten vor Gefahrenstellen zu vermeiden, setzt Straßen.NRW auf Rüttelstreifen, die nicht umfahren werden können. Durch ihren gezielten Einsatz auf geraden Strecken mit geringem Abstand zur Kurve beeinflussen sie das Fahrverhalten positiv.

2023 Neue Wege im Recruiting

Es werden vermehrt moderne Werbeformate genutzt, um qualifizierte Fachkräfte und Nachwuchs anzusprechen: zum Beispiel auf Bussen, Lastwagen und Fahrrädern, bei Sportveranstaltungen, wie bei Spielen der Düsseldorfer Footballmannschaft „Rhein Fire“ sowie im Schul- und Hochschulumfeld.

2022 Intensiver Ausbau Telearbeit

2.700 Mitarbeitende sind mit Telearbeitszugängen ausgestattet oder können die Vorteile des mobilen Arbeitens nutzen. Das entspricht einer Steigerung von 300 Prozent im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie.

2021 Neue Struktur für den Radverkehr

Mit der Gründung des Sachgebiets Radverkehr wird Fachwissen zu Thema gebündelt, Radwege-Projekte zentral koordiniert und große Vorhaben, wie Radschnellverbindungen, unterstützt.

Über 7.800 km Radwege betreut Straßen.NRW

2020 Abgabe der Zuständigkeit für Autobahnen

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen konzentriert sich zukünftig auf die Bundes- und Landesstraßen sowie viele Kilometer Radewege in NRW. Die Zuständigkeit für die Autobahnen geht 2021 auf die Autobahn GmbH des Bundes über.

2020 Radschnellwege gewinnen an Bedeutung

Das Land NRW setzt Radschnellwege den Landesstraßen gleich und treibt den Ausbau voran.

2020 Gründung Landesverkehrszentrale

Sie bündelt digitale Verkehrsmanagementaufgaben, stellt landesweite Mobilitätsdaten bereit und entwickelt intelligente Verkehrssysteme.

2009 Einführung VEMAGS

Die bundeseinheitliche Online-Plattform für das Erlaubnis - und Genehmigungsverfahren heißt VEMAGS. Über das VEMAGS-System werden inzwischen nahezu 100% aller Genehmigungen im Bereich Großraum- und Schwertransporte abgewickelt.

2009 Start des Projektes NWSIB

Die nordrhein-westfälische Straßeninformationsbank (NWSIB) verknüpft aktuelle, ausführliche und konkrete Informationen über Straßennetz, -bestand und -nutzung mit einer detailreichen digitalen Straßenkarte. Diese  ermöglicht einen schnellen Zugriff auf sämtliche straßenbezogenen Fachdaten innerhalb Straßen.NRWs.

2001 Gründung von Straßen.NRW

Mit Wirkung vom 1. Januar 2001 wird der Bereich Straßenbau von den nordrhein-westfälischen Landschaftsverbänden auf das Land übertragen. Das war die Geburtsstunde des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen – kurz „Straßen.NRW“.

UNSERE MITARBEITER*INNEN IM FOKUS

Einführung Wir machen
Straßen fürs Leben

Erfahren Sie von unseren Mitarbeiter*innen, was uns wichtig ist, wie wir arbeiten und warum wir stolz auf unsere Arbeit sind.

Kompensation Verantwortung für unsere Umwelt

Straßenbau ist ohne Eingriffe in Natur und Landschaft nicht möglich. Deshalb gibt es umfangreiche Kompensationsmaßnahmen.

Winterdienst Sicher durch den Winter

Bei Straßen.NRW kümmern sich rund 1.200 Straßenwärter*innen in 56 Straßenmeistereien Jahr für Jahr im Schichtbetrieb um den Winterdienst, mit dem Ziel, das Straßennetz der Bundes- und Landesstraßen möglichst schnee- und eisfrei zu halten.

Radwegebau Nachhaltig unterwegs

Radfahren entlastet unsere Umwelt. Darum brauchen wir in Nordrhein-Westfalen ein gut ausgebautes, sicheres Radverkehrsnetz. Straßen.NRW ist hier an wichtigen Projekten beteiligt und unterstützt aktiv Projekte.

Brückenbau Brücken bauen mit System

Der Brückenbau ist eines der anspruchsvollsten Bereiche im konstruktiven Ingenieurwesen und verlangt umfangreiches Wissen wie auch eine überlegte Herangehensweise.

Verkehrssicherheit Sicher unterwegs.
Sicher im Job.

Unsere Straßenwärter*innen sorgen mit ihrer Arbeit für ein verkehrssicheres und leistungsfähiges Streckennetz. Genauso wichtig ist die eigene Sicherheit.

Gesundheitsschutz Temperaturabgesenkter Asphalt

TA-Asphalt in Kombination mit einer Absaugeinrichtung am Straßenfertiger reduziert die potentiellen Gesundheitsgefahren für die Arbeiter*innen auf der Baustelle durch Dämpfe und Aerosole.

Tunnelsicherheit Sicher durch den Tunnel

Für den Tunnelbau und -betrieb sind die verschiedensten Fachgebiete des Ingenieurwesens zusammenzuführen. Viele Spezialisten tragen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zum umweltschonenden und störungsfreien Betrieb der Tunnel bei.

Straßenmanagement Straßenbetriebsdienst im Wandel

Wir kümmern uns um Betrieb, Pflege und Instand­haltung tausender Kilometer Straßen, Radwege und der dazuge­hörigen Infrastruktur. Dazu setzen wir auf eine moderne Kommunikation und Verfahren.

Landesverkehrszentrale Modernes Straßenmanagement

Die Landesverkehrszentrale NRW (LVZ.NRW) übernimmt Aufgaben im Bereich intelligente, digitalisierte und vernetzte Mobilität: von der Überwachung von Tunneln bis hin zur Bereitstellung von Systemen zur Baustellenkoordinierung.

Recruiting Personalgewinnung durch Dialog

Wir haben eine Vielzahl an Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten – mit erstklassigen Perspektiven und Augenmerk auf eine gute Work-Life-Balance. Dabei ist uns der direkte Dialog von Anfang an sehr wichtig.

Nachhaltigkeit in der Verwaltung Modernes Gebäudemanagement

Wir setzen bei unseren Gebäuden zunehmend auf Photovoltaik, E-Ladesäulen,  LED-Beleuchtung und ein durchdachtes Biodiversitätskonzept. Dabei werden auch Ideen unser Mitarbeiter*innen berücksichtigt.

Broschüre 25 Jahre Straßen.NRW

Auf 124 Seiten Interessantes und Wissenswertes aus 25 Jahren Straßen.NRW. Tauchen Sie ein in ein lebendiges Stück Geschichte.