"Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010": Mit diesem Namen präsentierte sich 2010 das Ruhrgebiet als europäische Kulturmetropole. Die Ruhrgebiets-Autobahnen hatten die Macher der Kulturhauptstadt-Projekte, wozu auch der Landesbetrieb Straßenbau zählte, zu unterschiedlichen Ideen angeregt. [RUHR.2010]
Video: B1 A40 - Die Schönheit der großen Straße
Mehr über den "Ruhrschnellweg", den "Masterplan A40|B1" und das "Gestalthandbuch A40" erfahren auf den Seiten von PLANUNG-A40-B1.DE
Still-Leben A40
Am 18. Juli 2010 gehört die A40 von Duisburg bis Dortmund den Menschen im Ruhrgebiet: Auf der einen Richtungsfahrbahn können Familien, Freunde oder Vereine zusammen essen, musizieren, malen, Theater spielen oder in sonstiger Weise dazu beitragen, dass die Region in all ihrer kulturellen Vielfalt dargestellt wird. Auf der anderen ist Platz für alles, was Räder, aber keinen Motor hat. Vor der langen Tafel sind zahlreiche Vorbereitungen zu treffen bis die Autobahn mit 32 Anschlussstellen, Autobahnkreuzen und Tunneln gesperrt werden kann. [mehr...]
Barcode A40
Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus entsteht entlang der A40 ein neuer Lärmschutz. Die farbliche Gestaltung übernahmen die Bürger der Region: Mehr als 1200 Teilnehmer beteiligten sich an der Aktion "Barcode A40", reichten einen Vorschlag zur Gestaltung eines Abschnittes der Lärmschutzwand ein und schrieben dazu, was sie mit der A40 oder dem Ruhrgebiet verbindet. Im Juni 2009 standen die 160 Beiträge fest, die seit Ende 2009 entlang der A40 umgesetzt werden. [mehr...]
Parkautobahn A42
Mitten durch den Emscher-Landschaftspark führt die Autobahn 42. Durch eine konsequente Gestaltung der Grünflächen entlang der Parkautobahn, das "Öffnen" der vormals geschlossenen Grünzüge, das einen Blick auf die sich verändernde Industrielandschaft ermöglicht, oder durch das Hervorheben der Einfahrten am westlichen und östlichen Ende der Autobahn soll das Bewusstsein für die A42 als "Parkautobahn" geweckt werden. Anfang 2010 wird die "Kleeblatt-Innenfläche" des Autobahnkreuzes Castrop-Rauxel-Ost" zu einem "Ohrenpark" umgestaltet. [mehr...]
Sicherheit erhöhen durch Straßenraumgestaltung
Angeregt durch die Kulturhauptstadt-Ideen hat Straßen.NRW eine Arbeitsgruppe gegründet. Mit ins Team hat die federführende Niederlassung Ruhr den Verkehrspsychologen Prof. Dr. Egon Stephan berufen. Die Arbeitsgruppe hat das Ziel, die Aufmerksamkeit des Autofahrers bei unterschiedlichen Straßensituationen zu erfassen und auszuwerten.
Straßen.NRW verspricht sich Erkenntnisse darüber, wie das Straßenumfeld und die Straßenraumgestaltung die sicherheitsrelevanten Fähigkeiten eines Menschen beeinflussen, inwieweit eine langweilige, monotone Umgebung die Aufmerksamkeit einschlafen lässt oder ob eine Überforderung eines Fahrzeuglenkers eintritt. Das gemeinsame Anliegen der interdisziplinären Zusammenarbeit ist es, Kriterien für eine möglichst menschengerechte Gestaltung des Straßenraums einzusetzen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.