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Barcode A40 - Sie gestalten die Lärmschutzwand an der A40!

Vom Anwohner in Bochum-Wattenscheid über den Pendler, der jeden Tag dieselbe Strecke fährt, bis zum japanischen Touristen der zu Besuch im Ruhrgebiet ist: Das Projekt "Barcode A40" richtet sich an alle, die zum "Ruhrschnellweg" eine Geschichte zu erzählen haben und an die, die schon immer mal Lust hatten, (legal) ein Stück Lärmschutzwand an der A40 farbig zu gestalten.

Bis zum 31. März 2009 konnte jeder einen Gestaltungsvorschlag für einen Abschnitt der insgesamt rund 1300 Meter langen neuen Wände in Bochum-Wattenscheid einreichen. Am 4. Juni entschied eine Jury über eine Zusammenstellung der 160 originellsten und schönsten Beiträge. Ende 2009 begann der Bau der so gestalteten Lärmschutzwand.

Mehr als 1200 Teilnehmer haben ihren Gestaltungsvorschlag für die neuen Lärmschutzwände der A40 in Bochum Wattenscheid eingereicht. Art und Vielfalt der Beiträge sind faszinierend: Sie beschreiben die Straße mal als Ort, mal als Symbol oder auch als Gemütszustand mit Bezügen auf das Ruhrgebiet (einschließlich seiner Fußballvereine), Sinnbildern, kritischen Kommentaren, mit geografischen oder assoziativen Verknüpfungen. Straßen.NRW bedankt sich bei allen Teilnehmern!

[Postkartenmotiv]Die A40 ist die zentrale Verkehrsader des Ruhrgebiets. Über 120.000 Fahrzeuge befahren diese Straße täglich. Zehntausende Menschen wohnen oder arbeiten direkt an der Trasse. Eine Bundesfernstraße, die so dicht durch bebauten Raum verläuft, ist immer auch Teil der Stadt. Sie ist auch ein Lebensraum, der verbindet und in dem das Ruhrgebiet in seiner ganzen Komplexität als Einheit erlebbar wird. "Barcode A40" ist Teil des Kulturhauptstadt-Projektes "A40 - die Schönheit der großen Straße" und damit ein Mosaiksteinchen im neuen Bild der Metropole Ruhr.


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