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Pressemeldungen: 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 Presseinformation vom 19.12.2011 B56n bei Gangelt soll Lücke zu den Niederlanden schließen
"Mit der B56n können wir eine Maßnahme umsetzen, über die große Einigkeit herrscht. In Zukunft wird insbesondere der LKW-Verkehr in den Ortsdurchfahrten von Selfkant, Gangelt und Heinsberg deutlich zurückgehen. Davon profitieren die Menschen vor Ort: Denn die Verkehrssicherheit wird sich ebenso deutlich verbessern wie die Lärm- und Abgassituation", sagte Minister Harry K. Voigtsberger. "Mit diesem Lückenschluss erreichen wir die zügige leistungsfähige Verbindung des nördlichen linksrheinischen Autobahnnetzes mit dem niederländischen", stellte Straßen.NRW-Geschäftsführer Harald-Friedrich Austmeyer fest. Im Jahr 2020, so die Prognose, werden mehr als 19.000 Fahrzeuge täglich die dreispurige Straße nutzen. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur sollen die Ackerflächen entlang der B56n aufgewertet werden. Unter anderem sollen hohe Bäume gepflanzt werden, damit auf der Trasse die heimischen Käuze nicht mit den Autos zusammenstoßen. Für Kleintiere werden Durchlässe mit Leiteinrichtungen unter der Straße gebaut. Insbesondere der Feldhamster soll davon profitieren. Grundlage für die B56n ist der Staatsvertrag, den die Niederlande und Deutschland 2005 geschlossen haben. Die Niederländer haben die N297n als Verbindung zum heimischen Autobahnnetz (A2) von 2004 bis 2007 gebaut. Auf deutscher Seite wurde der erste, westliche Teil der B56n Ende November 2008 fertig gestellt, der mittlere Bereich im Sommer dieses Jahres. Mehr als zehn Kilometer der B56n sind damit bereits realisiert. Bei Ausbauende wird die B56n 18,1 Kilometer lang sein und inklusive ihrer 25 Bauwerke insgesamt 84,2 Millionen Euro gekostet haben. |
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