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Pressemeldungen: 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 Presseinformation vom 18.03.2011 Ein Drittel der Tagesbaustellen findet nachts stattGelsenkirchen (straßen.nrw). Ein Drittel der so genannten Tagesbaustellen hat im vergangenen Jahr nachts zwischen 20 und 5 Uhr stattgefunden. Damit hat Straßen.NRW den prozentualen Anteil im Vergleich zum Vorjahr gehalten. 2010 lag die Quote bei 32,5 und damit 0,2 Prozentpunkte höher als 2009. Allerdings war im vergangenen Jahr die absolute Zahl der "Baustellen kürzerer Dauer" geringer: Rund 13.500 Tagesbaustellen registrierten die Baustellenmanager beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen auf den Autobahnen des Bundeslandes und damit 1.800 weniger als 2009. Als Begründung für den Rückgang verweisen die Experten auf die starken Winter. Im Januar und Februar und auch gegen Ende des vergangenen Jahres fanden kaum kleinere Baustellen statt, weil häufig Schnee lag und der Boden gefroren war. Zudem waren in diesen Zeiträumen die Straßenwärter vor allem mit dem Winterdienst beschäftigt. In die Statistik, die in der vorliegenden Form seit zwei Jahren geführt wird, fließen die Tagesbaustellen ein, die aufgrund ihres Ausmaßes und der Belastung der Strecken für Staus sorgen können. "Das ist ja genau der Grund, warum wir im Rahmen unseres aufwändigen Baustellenmanagements diese Arbeiten vielfach in die Nachtstunden verlegen", sagte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz in Gelsenkirchen. "Wir wollen auf diesem Weg den Verkehr auf unseren hoch belasteten Autobahnen möglichst wenig beeinträchtigen", so Pudenz. Zu den üblichen Tätigkeiten im Rahmen von Tagesbaustellen gehören Reparaturarbeiten an den Fahrbahnen und der Straßenausstattung (z. B. Schilder, Schutzplanken), aber auch das Markieren und Reinigen von Fahrbahnen sowie das Einrichten von Großbaustellen. Verkehrsschwache Zeiten ausnutzenDas nächtliche Arbeiten entspricht dem Konzept von Straßen.NRW, die verkehrsschwächeren Zeiten verstärkt für Arbeiten zu nutzen. Dazu gehören auch Vollsperrungen wie beispielsweise der A1 und der A3 bei Köln am Wochenende oder das geplante Sperren der A40 bei Essen im kommenden Jahr im Rahmen der Sommerferien. Auch auf den Großbaustellen wird häufig nachts und an den Wochenenden gearbeitet, dies lässt sich aber statistisch nicht eindeutig zuordnen und erfassen, weil je nach Bauphase unterschiedliche Arbeitszeitmodelle greifen können wie beispielsweise das Arbeiten "unter Ausnutzen des Tageslichts" (so genannte verlängerte Tagesschicht), das in den Sommermonaten auch bis in die Nacht dauern kann. Zudem hat nächtliches Arbeiten seine Grenzen, wenn beispielsweise die Baustelle stark ausgeleuchtet werden muss oder starker Lieferverkehr nötig ist und dadurch Anwohner in ihrer Nachtruhe gestört oder Verkehrsteilnehmer geblendet werden können. Pressekontakt: Bernd A. Löchter, Telefon 0209-3808-333 |
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