Hauptnavigation:
 
Presse:  Pressemeldungen | Pressebilder | Presseabo | Pressekontakt

Pressemeldungen:  2012  |  2011  |  2010  |  2009  |  2008  |  2007  |  2006  |  2005  |  2004  |  2003


Presseinformation vom 22.11.2010

Die Barcode-Wand auf der A40-Südseite wird montiert

[Foto: Montage der nördlichen Lärmschutzwand]Gelsenkirchen (Straßen.NRW). Das Kulturhauptstadtjahr 2010 neigt sich seinem Ende entgegen. Straßen.NRW war und ist mit Projekten entlang der Autobahnen A40 und A42 mit im Boot. Viele Autofahrer und Berufspendler können sich täglich davon überzeugen, dass sich das Gesicht der beiden Ruhrgebiets-Schlagadern gewandelt hat. Und es wird weiter gehen. Beide Autobahnen werden in den kommenden Jahren markanter werden - ganz im Sinne der Entwicklungskonzepte, auf die sich die Anrainer-Kommunen und Straßen.NRW verständigt haben.

Ein weithin sichtbares Zeichen setzt die Barcode-Wand in Bochum Wattenscheid - bisher nur auf der Nordseite der A40, also in Fahrtrichtung Essen. Von Dienstag (23.11.) an werden nun auch die Farbstreifen auf der noch tristen Lärmschutz-Betonwand entlang der gegenüberliegenden Autobahnseite montiert. "Bis Mitte Dezember wollen wir die zweite, rund 600 Meter lange Hälfte der Barcode-Wand zwischen den Anschlussstellen Bochum-Wattenscheid und Dückerweg fertig haben", stellt Rolf Witte, Projektleiter bei Straßen.NRW, in Aussicht.

Sobald die Lärmschutzwand ihr farbenfrohes Strichcode-Kleid angelegt hat, wird der Verkehr beider Fahrtrichtungen auf die neu ausgebaute Fahrbahn in Richtung Dortmund geleitet. "Wir sprechen von einer 4+0-Lösung", erläutert Witte. Je Fahrtrichtung bleiben zwei Fahrstreifen erhalten. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Essen ist dann frei, damit die Arbeiten dort beginnen können. Der gesamte Ausbauabschnitt zwischen dem Bauwerk Bahnhofstr. und dem Bauwerk Walzwerkstr. soll bis voraussichtlich November 2011, ca. 5 Monate eher, abgeschlossen sein.

Das Barcode-Projekt

Tausende von Menschen haben am Stillleben-Tag (18.7.2010) staunend vor der kunterbunten Barcode-Wand bei Bochum Wattenscheid gestanden. Straßen.NRW hatte zehn Stillleben-Tische gemietet und die Geschichten, die sich hinter den Strichcodes verbergen, präsentiert.

Der Start des Barcode-Projektes lag zu dem Zeitpunkt schon über ein Jahr lang zurück: Bis zum 31. März 2009 konnte jeder einen Gestaltungsvorschlag für einen Abschnitt der insgesamt rund 1300 Meter langen neuen Lärmschutzwände über das Internet einreichen. Am 4. Juni wählte eine Jury 160 Beiträge aus über 1.200 Beiträgen aus. Die Wahl fiel nicht leicht, denn Art und Vielfalt der Beiträge sind faszinierend: Sie beschreiben die Straße mal als Ort, mal als Symbol oder auch als Gemütszustand mit Bezügen auf das Ruhrgebiet (einschließlich seiner Fußballvereine), Sinnbildern, kritischen Kommentaren, mit geografischen oder assoziativen Verknüpfungen.

Die Geschichten der Menschen sind verschlüsselt in den Farbstreifen der Barcode-Wand. Sie ist längst zum Markenzeichen der A40 geworden und führt Tag für Tag Hunderttausenden von Autofahrern das Potenzial der Region vor Augen.

Achtung Redaktionen

Am Mittwoch (24.11.2010), 10 Uhr haben Sie die Möglichkeit, Bilder von der Montage der Alu-Farbstreifen zu machen. Vor Ort, an der A40, erreichen Sie Rolf Witte, Projektleiter A40 von Straßen.NRW, an der Anschlussstelle Bochum-Wattenscheid.

Pressekontakt: Ingrid Scholtz, Telefon 0209/3808-333

Mehr zum Thema

Barcode A40