![]() |
Presse: Pressemeldungen | Pressebilder | Presseabo | Pressekontakt
Pressemeldungen: 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 Presseinformation vom 29.04.2010 Neubau der B62 - Hüttentalstraße begonnenSiegen (straßen.nrw). Den Startschuss für den Neubau des südlichen Abschnitts der Hüttentalstraße zwischen Siegtalbrücke (A45) und Mudersbacher Kreisel gaben heute (29. 04.) in Niederschelden Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Lutz Lienenkämper, Minister für Bauen und Verkehr, und Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Die neue 3,145 Kilometer lange Strecke einschließlich des Abzweigs Eiserfeld wird 81 Millionen Euro aus dem Etat des Bundes kosten. Hauptkostenfaktor sind sieben Brücken und ein Tunnel, die im Zuge der Neubaustrecke errichtet werden. Die Bauzeit ist auf fünf Jahre veranschlagt. Nach der Prognose werden im Jahr 2020 täglich 40.000 Fahrzeuge auf der neuen Strecke fahren. "Mit dem Weiterbau der HTS schaffen wir eine leistungsfähige Verbindung für den überregionalen wie für den innerörtlichen Verkehr", betonte Verkehrsminister Lienenkämper, "und wir entlasten die Ortsdurchfahrten von Niederschelden und Eiserfeld nachhaltig." Für Straßen.NRW, so Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz, sei die neue Strecke auch deshalb eine Besonderheit, weil sie länderübergreifend Nutzen schaffe. "Vor allem für den Verkehr aus dem rheinland-pfälzischen Kreis Altenkirchen gibt es mit der dann kompletten HTS einen optimalen Zubringer zu A4 und A45", so Pudenz. Straßen.NRW habe mit seinem Schwesterbetrieb, dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, hier sehr gut zusammen gearbeitet. Die neue Strecke beseitigt auch den Bahnübergang der B62 in Niederschelden und macht damit die Strecke sicherer und staufreier. Der 525 Meter lange Bühltunnel wird teils in offener, teils in geschlossener bzw. in Deckelbauweise erstellt und den neuesten Sicherheitsrichtlinien für Tunnelbauwerke entsprechen. Zum Ausgleich für den Eingriff in die Natur werden auf über 12 Hektar Renaturierungsmaßnahmen in Angriff genommen. So wird zum Beispiel im Bereich des Abzweiges Eiserfeld ein Naherholungsgebiet mit einem Feuchtbiotop angelegt und in Niederschelden der bisher verrohrte Felsenbach geöffnet. Pressekontakt: Bernhard Meier, Zentrale Kommunikation, Telefon 0209/3808-333; Karl-Josef Fischer, Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen, Telefon 0271/3372242 |
||
![]() |