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Presseinformation vom 29.04.2010

Startschuss für neues Autobahnkreuz Bochum-West

[Grafik: Westkreuz Bochum]Bochum/Gelsenkirchen (strassen.nrw). Der Ausbau der A40 geht weiter. Zum Startschuss für den Um- und Ausbau der Autobahnanschlussstelle Bochum-Stahlhausen konnte Straßen.NRW- Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz heute (29.04.) den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann, und Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper begrüßen.

Die 71 Millionen Euro teure Baumaßnahme soll in Zukunft den Rückstau auf die A40, den "Ruhrschnellweg" verhindern, weil dann die Verkehrsströme viel schneller von der A40 abfließen bzw. auf die A40 wechseln können.

"Wir tätigen hier heute eine nachhaltige Investition, die die Mobilität im Revier in Zukunft massiv verbessern wird, und wir beenden einen untragbaren Zustand des Dauerstaus auf der A40", betonte der Minister für Bauen und Verkehr, Lutz Lienenkämper. Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz erläuterte: "Heute packen wir den zweiten Teil der Bochumer Lösung an. Mit dem ersten Teil, dem sechsstreifigen Ausbau der A40 zwischen den Anschlussstellen Gelsenkirchen-Süd und Bochum-Stahlhausen liegen wir gut im Plan. Heute beginnen wir mit dem zweiten Schritt: dem Umbau der Anschlussstelle Stahlhausen zum "Westkreuz" mit dem direkten Anschluss an den Bochumer Außenring (Donezk-Ring)". Mit dem dritten Teil der Bochumer Lösung, dem Neubau der Querspange A44 als Verbindung zwischen dem Bochumer Außenring (Nordhausen-Ring) und dem Autobahnkreuz Bochum/Witten (A43/A44) will Straßen.NRW in Kürze ebenfalls starten.

Im Zuge des Ausbaus wird der Bochumer Donezk-Ring direkt an die A40 angeschlossen. Die Planungen zielen darauf ab, den Ost-West-Verkehr zu beschleunigen und die Verbindung über den Bochumer Außenring von der A40 zur A43, A44 und A45 zu optimieren. Für den Ausbau entstehen sechs neue Brückenbauwerke. Die Bauzeit ist auf knapp drei Jahre angesetzt, Ende 2012 soll das Werk vollendet sein. Zum Ausgleich für den Eingriff in die Natur wurden umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgenommen: unter anderem werden auf rund 19 Hektar vielfältige Bäume und Sträucher angepflanzt.

Pressekontakt: Bernhard Meier, Zentrale Kommunikation, Telefon 0209/3808-333; Petra Rahmann, Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr, Telefon 0234/9552-446

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