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Presseinformation vom 27.08.2009

Großauftrag für konstruktives Highlight der A30 Nordumgehung vergeben

[Grafik: Brücke]Bielefeld (straßen.nrw). Die Straßen.NRW Regionalniederlassung OWL hat heute den Zuschlag für den Bau der beiden Schrägseilbrücken über die Werre im Zuge des Autobahnneubaus erteilt.

Die beiden Brückenbauwerke werden durch eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen Bickhardt Bau AG aus Kirchheim und MCE Stahl- und Maschinenbau aus Österreich gebaut. Für die beiden hochanspruchsvollen Ingenieurbauwerke werden zusammen mit den notwendigen Baustraßen, Erdarbeiten und Verkehrsführungen etwa 40 Millionen Euro investiert.

Die Bauzeit für die über 5000 Tonnen Stahl und fast 12.000 Tonnen Beton der Werrebrücke in Löhne (Bauwerk 4) ist mit 32 Monaten geplant. Die fast 3000 Tonnen Stahl und etwa 5600 Tonnen Beton der Werrequerung (Bauwerk 29) in Bad Oeynhausen, sollen in nur 27 Monaten zur Autobahnbrücke verarbeitet werden. Damit befinden sich ab Oktober dieses Jahres, ein Jahr nach dem 1. Spatenstich, bereits zehn Bauwerke der Nordumgehung A30 im Bau.

Umleitungen des motorisierten Verkehrs sind für diese zwei Baustellen nicht erforderlich. Für die A30 Werrebrücke Ost in Bad Oeynhausen werden lediglich Baustellenzufahrten an der A30 Anschlussstelle Rehme und von der B61 Dehmer Str. zum Bauwerk geführt. Mindestens ein Geh-/Radweg an der Werre ist während der gesamten Bauzeit befahrbar. An der Baustelle des Bauwerkes 4 auf Löhner Stadtgebiet wird eine Baustraße vom Schierenbrink (der später im Zuge des Autobahnneubaus umgestaltet wird) und von der A30 des Autobahnkreuzes Löhne angelegt. Die Umleitung der Geh-/Radwege an der Werre erfolgt über einen die Autobahn begleitenden Betriebsweg.

Die bereits mehrfach vorgestellte Gestaltung entstammt dem gesamthaften Gestaltungskonzept des A30 Neubaus zwischen AK Löhne und AS Rehme. Die Pylonen der westlichen Werrequerung in Löhne werden daher eine Höhe von ca. 25 Meter über der Autobahnfahrbahn aufweisen, die des Oeynhauser Schwesterbauwerkes etwa 20 Meter. An beiden werden die bis zu 15 Zentimeter starken Seile befestigt, die es erlauben, die beiden Bauwerkskonstruktionen mit bis zu 80 Meter Stützweiten transparent zu gestalten. Sie geben auch Raum unter dem Bauwerk für Fußgänger, Radfahrer, mögliche Hochwasserabflüsse, aber auch für die Kaltluftströme und tief fliegende Fledermausarten entlang der Werre.

Pressekontakt: Tobias Fischer, Telefon 0571/9456221