Hauptnavigation:
 
Presse:  Pressemeldungen | Pressebilder | Presseabo | Pressekontakt

Pressemeldungen:  2012  |  2011  |  2010  |  2009  |  2008  |  2007  |  2006  |  2005  |  2004  |  2003


Presseinformation vom 29.12.2004

Wintereinbruch in NRW gut im Griff - 2.500 Straßen.NRW-Mitarbeiter sorgen für Sicherheit

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Der heftige Wintereinbruch mit lang anhaltenden Schneefällen ab Dienstag (28.12) Vormittag hat auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen nicht zu besonderen Schwierigkeiten geführt. Der Verkehr lief weitgehend flüssig. Lediglich leichtere Unfälle oder an Steigungen festsitzende Lastwagen blockierten den Verkehrsfluss. Das wegen der Ferienzeit deutlich geringere Verkehrsaufkommen trug zum besseren Verkehrsfluss bei. Ab Donnerstag wird milderes (Regen-) Wetter in NRW erwartet.

Straßen.NRW betreut 2.185 Kilometer Autobahnen, 4.435 Kilometer Bundesstraßen und 11.158 Kilometer Landesstraßen. Das angekündigte Winterwetter sorgte dafür, dass die Mehrheit der 2.500 Straßenwärter des Landesbetriebs in Rufbereitschaft standen und teilweise schon vor Einsetzen der ersten Schneeschauer die Straßen abstreuen mussten. Damit sich der Schnee auf kalten, trockenen Fahrbahnen nicht festsetzen kann, wird auf den überregionalen Straßen meist schon vorbeugend mit Feuchtsalz gestreut.

Engpässe beim Salznachschub brauchen die 29 Autobahn- und 56 Straßenmeistereien in NRW nicht zu befürchten. Rund 120.000Tonnen Streusalz hat Straßen.NRW in Silos und Hallen eingelagert. Im Ernstfall stehen 524 eigene und 163 Fahrzeuge von beauftragten Unternehmen mit Winterdienstausrüstung bereit, um die Straßen in Nordrhein-Westfalen befahrbar zu halten. Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre wurden dabei in jedem Winter rund 115.000 Tonnen Salz auf die Straßen gebracht.

Die Verkehrssicherheit in der kalten Jahrszeit lässt sich Straßen.NRW einiges kosten. Alles in allem hat der Winterdienst bei Straßen.NRW im letzten Jahr rund 31 Millionen Euro gekostet. Volkswirtschaftlich rechnet sich der Aufwand, denn der Nutzen durch vermiedene Unfälle und Staus ist ungleich größer.

Noch so guter Winterdienst kann aber absolute Sicherheit auf den Straßen nicht garantieren, darauf weisen die Experten von Straßen.NRW immer wieder hin. Räumfahrzeuge können nicht überall gleichzeitig sein, Restschnee bleibt auf den Fahrbahnen und Schneefall hört nicht auf, wenn die Winterdienstfahrzeuge einen Streckenabschnitt geräumt haben. Deshalb ist die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer im Winter umso mehr gefordert. Verkehrstaugliche Fahrzeuge einschließlich Winterreifen und angepasstes Fahrverhalten sind bei Schnee und Eis lebenswichtig.

Pressekontakt: Bernhard Meier, Zentrale Kommunikation