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Pressemeldungen: 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 Presseinformation vom 27.08.2004 (Stand: 15.00 Uhr) / K131-04 A4: Wiehltalbrücke bleibt gesperrtLandesbetrieb Straßen.NRW befürchtet schwerwiegende SchädenKöln (straßen.nrw). Nach dem verheerenden Unfall auf der Wiehltalbrücke zwischen den Anschlussstellen Bielstein und Gummersbach rechnet der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen für längere Zeit auf der A4 mit erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zur Zeit ist nicht absehbar, wann die Vollsperrung der Wiehltalbrücke aufgehoben werden kann. Untersuchungen laufen
Dauer der VollsperrungFür eine verlässliche Diagnose des Schadensbildes und eine verantwortbare Entscheidung über die Belastbarkeit und die Wiederinbetriebnahme der Brücke rechnet die zuständige Kölner Niederlassung von Straßen.NRW noch mit mindestens einer Woche Zeitbedarf. Selbst im günstigsten Fall, wenn sich zeigen sollte, dass die Statik der Brücke nicht gravierend beeinträchtigt sein sollte, ist jedoch wegen der Verformung der Fahrbahn und der darunter liegenden Stahlkonstruktion in Fahrtrichtung Olpe mit einer Baustelle von zwei bis drei Monaten zu rechnen. Für diesen Fall käme eine Wiederaufnahme des Betriebes mit jeweils einer Fahrspur auf der Richtungsfahrbahn Köln in Betracht. Eine Entscheidung hierüber ist allerdings erst nach Abschluss der statischen Beurteilung möglich. UnfallstelleIm unmittelbaren Bereich der Unfallstelle hat die Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Overath damit begonnen, die Unfallstelle frei zu räumen und eine provisorische neue Absturzsicherung anzubringen. Dazu wurden heute Stahlschutzwände aufgestellt. UmleitungsstreckenIn einem gemeinsamen Gespräch haben heute die Strassen.NRW-Niederlassung Gummersbach, die Straßenverkehrsbehörden des Oberbergischen Kreises, der Stadt Gummersbach und der Stadt Wiehl Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses (z.B. geänderte Ampelschaltungen und Vorfahrtsregelungen) auf den Umleitungsstrecken beschlossen. Danach gilt für den überregionalen Verkehr weiterhin die Empfehlung, die A4 in diesem Bereich weiträumig über andere Autobahnstrecken (A45, A1, A3) zu umfahren. Im Nahbereich sind ab Montag die folgenden Umleitungsstrecken ausgeschildert:
Für alle Verkehrsteilnehmer gilt zur Zeit der Hinweis, die A4 und die Umleitungsstrecken möglichst zu meiden, und auf nicht zwingend notwendige Fahrten in diesem Bereich zu verzichten, da die Staus von der Autobahn im nachgeordneten Straßennetz nur sehr langsam abfließen können. Stichwort AbsturzsicherungEine häufig gestellte Frage ist die nach den Rückhaltesystemen auf Brücken und Straßen. "Ist überhaupt zu verhindern, dass Fahrzeuge Brückengeländer durchbrechen?" Grundsätzlich ist dies nicht zu verhindern. Die vorhandenen und zugelassenen Rückhaltesysteme sind darauf ausgelegt, im Regelfall ein Durchbrechen zu verhindern. Die dabei aufzunehmende Bewegungsenergie ist abhängig von der Masse, der Geschwindigkeit und dem Aufprallwinkel. Bei einem 40 Tonnen schweren LKW, der mit Tempo 80 in einem relativ stumpfen Winkel auf eine Schutzplanke oder eine Stahl- oder Betonschutzwand auffährt, entstehen so große Kräfte, dass ein Durchbrechen nicht verhindert werden kann. Auch die in den Brückengeländern befindlichen Stahlseile vermögen hier nicht immer einen Absturz aufzuhalten. Daten zur WiehltalbrückeStahlträgerbrücke, Baujahr 1971, Länge 705 Meter, Breite 30,25 Meter, Brückenfläche (zwischen den Geländern): 21.326 m²; Maximale Höhe über Gelände 60 Meter Pressekontakt: Bernhard Meier, Zentrale Kommunikation |
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