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Tunnelsicherheit:  Nachrüstprogramm

Tunnelsicherheit in Nordrhein-Westfalen

[Foto: Tunneldurchfahrt] Tunnelsicherheit wird in Nordrhein-Westfalen groß geschrieben. Mit 55 Tunneln, die der Landesbetrieb zurzeit betreut, hat NRW die dritthöchste "Tunneldichte" bundesweit vorzuweisen. Die Tunnel der Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in NRW werden jeden Tag sicherer; in einigen Jahren werden Sie zu den sichersten in Europa gehören.

Sicheres Fahren im Tunnel

  • Fahren Sie im Tunnel immer mit Licht.
  • Nehmen Sie die Sonnenbrille ab.
  • Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung.
  • Schalten Sie Ihr Radio ein.
  • Seien Sie aufmerksam und halten Sie Abstand zum Vordermann.
  • Halten Sie nur im Notfall an.
  • Fahren Sie nicht rückwärts und wenden Sie Ihr Fahrzeug nicht.
  • Achten Sie bei der Tunneldurchfahrt auf die Sicherheitseinrichtungen und prägen Sie sich diese ein.

Was tun im Notfall?

[Foto: Tunnelleitzentrale] Der Notfall in einem Tunnel stellt hohe Ansprüche an alle Verkehrsteilnehmer. Wenn Ampeln am Tunnelportal auf Rot schalten, Schranken die Einfahrt versperren, Lautsprecherdurchsagen durch die Röhren schallen und Lüfter beim Brandalarm ihre Arbeit aufnehmen, müssen die Autofahrer wissen, wie sie sich richtig verhalten.

Zunächst gilt: Um keine Zeit zu verlieren, wird der Alarm in einem Tunnel durch sensibel reagierende Messtechnik ausgelöst. Die Messtechnik wird von einer rund um die Uhr besetzten Tunnelleitzentrale aus überwacht. Wenn es im Tunnel brennt, die Lüftung ausfällt oder Wasser die Durchfahrt gefährdet, wird automatisch ein Alarm ausgelöst. Der Alarm erreicht gleichzeitig die Tunnelleitzentrale, die Feuerwehr und die Polizei.

Bis die Einsatzkräfte vor Ort sind, werden alle Sicherheitseinrichtungen automatisch oder von der Tunnelleitzentrale aus gesteuert. Sobald die Einsatzkräfte vor Ort sind, geben diese den Ton an. Die Einsatzkräfte informieren auch den Rundfunk und geben Informationen und Handlungsanweisungen durch. Jeder Verkehrsteilnehmer sollte darum den Verkehrsfunk einschalten und auf die Warninformationen hören.

[Foto: Fluchtwegbeschilderung]
  • Wenn die Ampeln an den Tunnelportalen Rotlicht anzeigen, halten Sie an und fahren Sie nicht mehr in den Tunnel ein.
  • Blockieren Sie bei Rotlicht nicht den Schrankenbereich, damit die Schranken den Tunnel verschließen können.
  • Achten Sie auf die Lautsprecherdurchsagen und Durchsagen im Radio.
  • Schalten Sie das Warnblinklicht ein und halten Sie Abstand zum Vordermann.
  • Bilden Sie eine Rettungsgasse für die Einsatzkräfte.
  • Wenn ein Unfall passiert, sichern Sie die Unfallstelle ab, melden Sie den Vorfall über die Notrufstation und leisten Sie "Erste Hilfe".
  • Wenn es brennt, lösen Sie den Brandalarm an der Notrufnische aus und verlassen Sie schnellstmöglich den Tunnel über die gekennzeichneten Fluchtwege (Fluchttüren oder Ein- und Ausfahrtportale).
  • Und: Wenn Sie in die benachbarte Tunnelröhre flüchten, kann es sein, dass dort noch Autos fahren. Bitte achten Sie dort also auf den fließenden Verkehr!

Das Nachrüstprogramm für Tunnel

Der Landesbetrieb Straßenbau hat alle Tunnel, die von ihm betrieben werden, überprüft. Der dabei festgestellte Nachrüstbedarf wird im Rahmen eines Nachrüstprogramms auf den Stand aktueller Sicherheitsrichtlinien gebracht, um Ihnen, den Tunnelnutzern, ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten. [mehr...]


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