Ausbaustrecken am Kölner Ring
A1 zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen und Köln-West
Der sechsstreifige Ausbau zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen und Köln-Nord wurde bereits 1996 abgeschlossen. Der weitere Ausbau vom Autobahnkreuz Köln-Nord bis zum Autobahnkreuz Köln-West findet in zwei Abschnitten statt:
- Im 2,1 Kilometer langen Abschnitt vom Autobahnkreuz Köln-West bis zur Bahnbrücke Köln-Aachen wurde im Februar 2007 mit den Bauarbeiten an der "Lärmschutzeinhausung" bei Lövenich begonnen. [mehr...]
- Im 7,3 Kilometer langen Abschnitt zwischen der Bahnbrücke Köln-Aachen und dem Autobahnkreuz Köln-Nord sind die vorbereitenden Arbeiten außerhalb der Autobahn abgeschlossen. Seit dem Frühjahr 2009 konzentrieren sich die Bauarbeiten auf den Fahrbahnausbau.
A3 zwischen dem Autobahndreieck Heumar und dem Autobahnkreuz Leverkusen
Die A3 zwischen dem Autobahndreieck Heumar und dem Autobahnkreuz Leverkusen ist der Basisabschnitt für den Kölner Ring und geht auf die Mitte der 1930er zurück. Seine Verkehrsbedeutung hat stetig zugenommen, die Verkehrsbelastung gehört zu den höchsten in der Republik. Bereits Mitte der 1980er war hier die Autobahn sechsstreifig, zum Großteil jedoch ohne die üblichen Standards. Der Ausbau auf acht Fahrstreifen erfolgt in Abschnitten von Süden nach Norden.
Zwischen dem Autobahndreieck Heumar und dem Autobahnkreuz Köln-Ost ist der achtstreifige Ausbau bereits abgeschlossen, ebenso wie für den nördlichen Nachbarabschnitt bis zur Anschlussstelle Köln-Dellbrück. Bis zum Kreuz Leverkusen erfolgt der Autobahnausbau in weiteren Abschnitten:
Zurzeit wird die A3 zwischen den Anschlussstellen Köln-Dellbrück und -Mülheim ausgebaut. Hier ist die Autobahn am engsten. Der Verkehr fließt über drei verengte Fahrstreifen pro Fahrtrichtung. Es gibt keine Standstreifen. Selbst kleine Beeinträchtigungen führen hier zum Verkehrsstillstand. Zusammen mit den bereits ausgebauten Abschnitten verspricht sich die Straßenbauverwaltung vom Ausbau dieses Abschnittes die größten Nutzeffekte für die Autofahrer. [mehr...]
Für den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Köln-Mülheim und Leverkusen wird zurzeit das Baurechtsverfahren durchgeführt. Die Straßenbauer wollen mit dem Ausbau beginnen, sobald der Nachbarabschnitt im Süden fertig ist.
Der letzte Abschnitt umfasst den Ausbau der A3 mit dem Umbau der Anschlussstelle Leverkusen und des Autobahnkreuzes Leverkusen. Zurzeit werden hier umfangreiche Voruntersuchungen durchgeführt.
A4 zwischen dem Autobahnkreuz Köln West und dem Autobahndreieck Heumar
Dieser Abschnitt des Kölner Rings wurde bereits in den 1990er Jahren auf sechs Fahrstreifen ausgebaut. Die Verbreiterung der Autobahn mit der "Verdoppelung" der Rodenkirchener Rheinbrücke hat die Verkehrssituation deutlich entspannt. Zusammen mit dem Ausbau ist in diesem Abschnitt die neue Anschlussstelle "Eifeltor" gebaut worden, die den Container-Bahnhof Köln-Eifeltor für die Güterverladung von der Straße auf die Schiene erschließt.
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