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Ertüchtigung von BrückenMehr als 9000 Brücken mit einer Gesamtlänge von rund 370 Kilometern betreut der Landesbetrieb an Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen. Besonders ältere Bauwerke leiden unter dem ständig anwachsenden Schwerlastverkehr. Die meisten Brücken sind zwischen 1960 und 1980 gebaut worden. Zunahme des Schwerlastverkehrs
Straßen, die vor mehr als 20 oder 30 Jahren gebaut wurden, sind für geringere Verkehrsmengen geplant worden. Dazu gehören auch die Brückenbauwerke, für die es bereits ein engmaschiges Netz von Kontrollen gibt. Jede der mehr als 9.000 Brücken in Nordrhein-Westfalen wird mindestens einmal im Jahr zumindest angeschaut, ob sich Veränderungen am Bauwerk ergeben haben. Den umfangreichsten Check bietet die alle sechs Jahre stattfindende Hauptprüfung. Brückenertüchtigung bei Straßen.NRW
Die Bundesanstalt für Straßenwesen hat diese Forschungsprojekte betreut und regelmäßig über die gewonnenen Erkenntnisse auf den Dienstbesprechungen von Bund und Ländern berichtet. Besonders intensiv wurde die von Teilen der Wirtschafts- und Transportverbänden erhobene Forderung untersucht, die zulässigen Gesamtgewichte von Lastzügen und Lastzugkombinationen anzuheben.
300 Brücken zuerst - 3,5 Milliarden Euro KostenAufgrund des sehr großen Bestands an Brücken in Nordrhein-Westfalen muss die Projektgruppe nach einer Prioritätenreihung vorgehen. In einem ersten Arbeitspaket sind 300 Großbrücken zeitnah zu untersuchen. Dabei sollen die Hauptrouten für den Schwerverkehr in Nordrhein-Westfalen wie die Autobahnen A1, A2, A3 und A40 zuerst bearbeitet werden. Mit 3,5 Milliarden Euro kalkuliert Straßen.NRW das Bauvolumen für die sich aus der Überprüfung dieser Brücken ergebenden Ertüchtigungsmaßnahmen.
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