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Brückensanierungen im Raum Bonn

Drei Autobahnbrücken im Raum Bonn will Straßen.NRW im Auftrag von Bund und Land in den nächsten Jahren erneuern oder instand setzen. An verschiedenen Stellen im Autobahnnetz rund um Bonn muss nach heutigem (1/2014) Stand in den kommenden zehn Jahren ausgebaut und saniert werden. Gleichzeitig wird die Stadt Bonn wichtige Arbeiten am innerstädtischen Netz in Angriff nehmen - ein Aufgabenpaket, das hohen Anspruch an das Arbeitsstellenmanagement und die Zusammenarbeit aller Partner in den Kommunen, bei den Verkehrsverbünden, der Bahn und der Schifffahrt erfordert. Hier wird es eng für Planer, Straßenbauer und Autofahrer!

[Grafik: Autobahnbrücken im Raum Bonn]

[Foto: Friedrich-Ebert-Brücke]Rheinbrücke Nord (A565)

Im Norden von Bonn führt die A565 über die Friedrich-Ebert-Brücke (Baujahr 1967) über den Rhein. Das Bauwerk muss saniert werden, um den heutigen Ansprüchen zu genügen. Aktuell wird das Sanierungskonzept - aufgrund von Änderungen technischer Normen - überarbeitet. Nach derzeitigem Stand werden die Bauarbeiten in 2018 beginnen.

[Foto: Konrad-Adenauer-Brücke]Rheinbrücke Süd (A562)

Die Konrad-Adenauer-Brücke führt die A562 im Süden der Stadt über den Rhein. Sie entstand in den Jahren 1967 bis 1972. Im Anschluss an die Gesamtinstandsetzung der Bonner Nordbrücke muss die Südbrücke ebenfalls instandgesetzt und verstärkt werden. Hier ist mit einem Baubeginn nicht vor 2022 zu rechnen.

[Foto: Tausendfüßler in Bonn]Hochstraße "Tausendfüßler" (A565)

Hochstraße mit vier Fahrstreifen über die Industrie- und Gewerbeflächen im Nordwesten von Bonn. Die Brücke wurde 1959 für den Verkehr freigegeben.

Im September 2013 wurden die Verstärkungsarbeiten an der Brücke termingerecht abgeschlossen. Das Bauwerk ist nun hinreichend tragfähig, um genügend Zeit für die Planung des Ausbaus der A565 mit dem Ersatzneubau des Tausenfüßlers zu haben. Der Ausbau und Umbau des Autobahnkreuzes Bonn-Nord erfolgt voraussichtlich nach 2020.

Arbeitsstellenmanagement

Bei derart komplexen Baumaßnahmen in einem hoch belasteten Verkehrsraum sind Verkehrsbehinderungen kaum zu vermeiden. Straßen.NRW hat eigens eine Koordinationsstelle eingerichtet, die die Abwicklung der Baumaßnahmen im Bonner Raum begleitet. Ihr Ziel ist es, die zu erwartenden Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Kontakt: mario.korte@strassen.nrw.de


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