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A40: Lärmsanierung zwischen Essen-Ost und Gelsenkirchen-Süd

[Foto: Lärmschutzwände] Um für Anlieger der A40 die Geräuschkulisse des täglichen Verkehrs zu mindern, führt Straßen.NRW seit März 2014 Sanierungsmaßnahmen zwischen dem Autobahndreieck Essen-Ost und der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd durch. Der gesamte Abschnitt erhält einen "lärmmindernden Asphalt". Im Bereich Essen-Frillendorf und Essen-Kray werden zusätzlich Lärmschutzwände erneuert und erhöht. Die Maßnahme gliedert sich in mehrere Bauabschnitte.

Höhere Lärmschutzwände

Die neuen Lärmschutzwände sind bis zu acht Meter hoch und damit um bis zu vier Meter höher als die bisherigen Vorrichtungen. Das erhöht den Schutz vor Lärm. Der untere Bereich der Wände (ca. drei Meter) wird aus Beton mit hochabsorbierender Schale hergestellt, der obere Teil besteht aus transparenten Wandelementen.

Ab März 2014 wurde in Fahrtrichtung Bochum die neue Lärmschutzwand von der Anschlussstelle Essen-Frillendorf-Süd (alt) bis zur Anschlussstelle Essen-Frillendorf-Süd (neu) errichtet. Seit Februar 2015 folgt der Abschnitt vom Autobahndreieck Essen-Ost bis zur Anschlussstelle Essen-Frillendorf-Süd (alt). Von der geplanten Anschlussstelle Essen-Frillendorf-Nord (neu) bis zum Autobahndreieck Essen-Ost in Fahrtrichtung Duisburg wird die Lärmschutzwand seit Mai 2015 hergestellt. Während der Bauarbeiten sind beide Anschlussstellen geschlossen. Die Auffahrt der Anschlussstelle Essen-Frillendorf-Nord in Fahrtrichtung Duisburg bleibt auch nach der Lärmsanierung geschlossen.

Offenporiger Asphalt

Die neue Anschlussstelle Essen-Frillendorf-Süd ist seit November 2014 für den Verkehr freigegeben. In den Sommerferien 2014 haben die Straßenbauer an einem Wochenende den offenporigen Asphalt von der Anschlussstelle Essen-Frillendorf-Süd (alt) bis zur Anschlussstelle Essen-Frillendorf-Süd (neu) in Fahrtrichtung Bochum aufgebracht. Zwischen der Anschlussstelle Essen-Huttrop und der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd wurde der offenporige Asphalt in Fahrtrichtung Bochum vom 1. Juli bis zum 8. Juli 2015 unter Vollsperrung der A40 eingebaut.

Im Anschluss an diese Maßnahme haben die Straßenbauer zwischen dem 11. und dem 24. Juli 2015 den offenporigen Asphalt in Fahrtrichtung Duisburg zwischen der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd und dem Autobahndreieck Essen-Ost (A52) unter Vollsperrung eingebaut. Im Zuge der Lärmsanierungsarbeiten wurden weitere notwendige Bauarbeiten (z. B. Erneuerung von Verkehrszeichenbrücken, Entwässerungsarbeiten) an der Bundesautobahn gebündelt durchgeführt.

Verkehrsführung

In Fahrtrichtung Bochum wird während der Herstellung der neuen Lärmschutzwände der Verkehr zwischen dem Autobahndreieck Essen-Ost und der Anschlussstelle Frillendorf-Süd auf zwei Fahrstreifen reduziert. Dann stehen den Autofahrern nur noch zwei verengte Fahrspuren zur Verfügung. Der Verkehr von der A52 in Fahrtrichtung Bochum wird nicht mehr als zusätzliche Spur, sondern als Auffahrt auf die A40 geführt.

In Fahrtrichtung Duisburg wurde die während der Baumaßnahme erforderliche Verkehrsführung im Mai 2015 eingerichtet. Hier wird der Verkehr hinter der Anschlussstelle Kray bis zum Autobahndreieck Essen-Ost zweispurig in verengten Fahrspuren geführt. Die Rampe auf die A52 Richtung Düsseldorf wird dabei nicht während der gesamten Bauzeit zur Verfügung stehen.


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