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A40: Sechsstreifiger Ausbau in Bochum-Wattenscheid

[Foto: A40 bei Wattenscheid]Der Ruhrschnellweg

Die A40 von Duisburg bis Dortmund-West und die B1 im Dortmunder Stadtgebiet bilden gemeinsam den "Ruhrschnellweg", eine Schnellstraße mit einem der höchsten Verkehrsaufkommen in Deutschland: 100.000 KFZ nutzen die Autobahn heute täglich. Der sechsstreifige Ausbau der A40 in Bochum-Wattenscheid ist ein Teil der "Bochumer Lösung".

Der Bauablauf auf der A40

Der sechsstreifige Ausbau der A40 von der Stadtgrenze Essen/Bochum bis zur Brücke Erzbahntrasse einschließlich des Neubaus des Autobahnkreuzes Bochum-West erfolgt in drei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten:

  1. Die Freigabe der 6spurigen A40 für die Bauabschnitte AS-Gelsenkirchen Süd und Abschnitt „A“ erfolgte Anfang November 2011
    Der erste Bauabschnitt (Teil A) von der Stadtgrenze Essen/Bochum bis zur Bahnhofstraße erfolgte in zwei Bauphasen. Die erste Phase begann mit dem Ausbau in Fahrtrichtung Dortmund. Gebaut wurde hier bis Ende März 2009. Danach wurde in Fahrtrichtung Essen bis Dezember 2009 gebaut. Baukosten: ca. 20 Millionen Euro. Der Teil "A" ist bereits fertiggestellt.

    [mehr über den Bauabschnitt A ...]

  2. Die voraussichtliche Teilfreigabe der 6spurigen A40 für die Bauabschnitte Abschnitt „B“ erfolgt im Dezember 2011. Allerdings werden noch Restarbeiten im Bereich des Steilwalles durchgeführt und witterungsbedingt der offenporige Asphalt auf den Richtungsfahrbahnen Dortmund später in eine wärmere Jahreszeit verlegt. Hierfür muss die Fahrbahn für ca. 5 Tage gesperrt werden.
    Der zweite Bauabschnitt (Teil B) beginnt an der Bahnhofstraße und endet an der Walzwerkstraße, ist 1,8 Kilometer lang und wird eberfalls in zwei Phasen gebaut. Die erste Phase begann mit dem Ausbau in Fahrtrichtung Dortmund. Gebaut wurde hier bis Ende März 2010. Danach wird in Fahrtrichtung Essen bis Dezember 2011 gebaut. Baukosten: ca. 28 Millionen Euro.

    [mehr über den Bauabschnitt B ...]

  3. Im dritten Bauabschnitt (Teil C) wird von der Walzwerkstraße bis zur Brücke "Erzbahntrasse" auf einer Länge von zwei Kilometern ausgebaut. Zeitgleich wird die Anschlussstelle Bochum-Stahlhausen und das Autobahnkreuz Bochum-West gebaut. Der Baubeginn ist für Januar 2011 geplant. Der Bau der Brückenbauwerke im Westkreuz, Bauwerk 02, 03, 04/05 begann Ende 2009. Baukosten: 60 Millionen Euro, davon 35 Millionen Euro für den Straßenbau (Westkreuz) und 25 Millionen Euro für den Brückenbau mit sechs Bauwerken.

    [mehr über den Bauabschnitt C ...]

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr gestaltet die bauliche Abwicklung so, dass Eingriffe in den Verkehr und die Belastungen für die Anwohner möglichst gering bleiben. In allen Bauphasen stehen den Autofahrern in beide Fahrtrichtungen je zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung.


Umbau der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd

Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A40 wird auch die Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd umgebaut. Der Umbau erfolgt in drei Bauabschnitten. [mehr...]

[Anschlussstelle Gelsenkirchen-Sued] Blick von Norden auf die Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd
Auf diesem Foto sieht man den nach Norden verschobenen Trassenverlauf des sechsspurigen Ausbaus mit der fertiggestellten Abfahrt und dem Regenrückhaltebecken.
(Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.)



Die "Bochumer Lösung"

Zur so genannten Bochumer Lösung gehören drei Maßnahmen:

  • Sechsstreifiger Ausbau der A40 zwischen den Anschlussstellen Gelsenkirchen und Bochum-Stahlhausen
  • Umbau der Anschlussstelle Stahlhausen zum "Westkreuz" mit dem direkten Anschluss an den Bochumer Außenring (Donezk-Ring)
  • Neubau der Querspange A44 als Verbindung zwischen dem Bochumer Außenring (Nordhausen-Ring) und dem Autobahnkreuz Bochum/Witten (A43/A44)

Der Verkehr zwischen dem westlichen Ruhrgebiet und den südlichen Regionen an der A43 und A45 nutzt vom Westkreuz aus die Südumgehung über den Bochumer Außenring und über die Querspange A44. Der Neubau der Querspange A44 erfolgt zeitnah durch das Planungs- und Baucenter Essen des Landesbetriebes Straßenbau NRW. Die Kosten werden mit 41 Millionen Euro kalkuliert.

Mit der Bochumer Lösung soll die A40 im zentralen Bereich zwischen Stahlhausen und dem Autobahnkreuz Bochum entlastet werden. Zusätzlich wird der Lärmschutz für die Anwohner verbessert.