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A3: Sanierung zwischen Hilden und Mettmann

Die A3 zwischen dem Kreuz Hilden und der nördlich liegenden Anschlussstelle Mettmann wird auf einer Länge von sieben Kilometern zu einer Baustelle. Das Stück Autobahn ist in die Jahre gekommen und muss erneuert werden. Die gute Nachricht ist, dass die Ingenieure von Straßen.NRW die Erneuerung so geplant haben, dass der größte Teil der Bauarbeiten unter Aufrechterhaltung von drei Fahrstreifen in jeder Richtung ausgeführt werden können. Damit werden Behinderungen auf ein Minimum reduziert.

Die gesamte Bauzeit ist auf 17 Monate angelegt. Voraussichtlich im Herbst 2016 sind die Arbeiten beendet. Das setzt für einige Gewerke allerdings gutes Wetter voraus.

Verkehrsführungen

In den anderthalb Jahren Bauzeit wird eine Vielzahl der Arbeiten in einer Reihe von Bauphasen mit unterschiedlicher Verkehrsführung ausgeführt.

Die aktuelle Verkehrsführung:
[Grafik: aktuelle Verkehrsführung]

Kommende Verkehrsführungen:
[Grafik: künftige Verkehrsführung]
[Grafik: künftige Verkehrsführung]

Was wurde bereits gemacht?

Im Jahr 2014, von September bis Ende Dezember, ist als Vorbereitung zu den jetzt laufenden Arbeiten bereits auf der Richtung Oberhausen der Seitenstreifen verstärkt worden. Mit dieser Verstärkung kann gewährleistet werden, dass auch der Seitenstreifen mit zur Baustellenverkehrsführung genutzt werden kann. Drei Fahrstreifen in jeder Fahrtrichtung, wenn auch verengt, können dem Verkehr zur Verfügung stehen. Gleichzeitig ist ein sicheres und wirtschaftliches Bauen möglich.

Die Arbeiten im Einzelnen

  • Erdbau
  • Standstreifenerneuerung in Richtung Köln
  • Fahrstreifenerneuerung in beiden Fahrtrichtungen. Das bedeutet, dass die Frost-Schutzschicht aufgearbeitet wird, die Tragschicht aus Asphalt und die Binderschicht aus Asphalt hergestellt wird. Zum Schluss wird die Verschleißschicht aus offenporigem Asphalt (OPA) zwischen der Neandertal-Brücke und dem Kreuz Hilden und lärmmindernder Asphalt zwischen der Anschlussstelle Mettmann und der Neandertal Brücke neu eingebaut.
  • Ergänzung und Erneuerung der Entwässerung und Kanäle
  • Verbreiterung des Verzögerungsstreifens im Kreuz Hilden in Richtung Köln.
  • Sanierung der Rastplätze Stinderhof in Richtung Oberhausen und Stindertal in Richtung Köln
  • Erneuerung der Fahrbahnen in der Anschlussstelle Mettmann, Fahrtrichtung Köln.
  • Weiß Markierung der Fahrstreifen und des Seitenstreifens
  • Erneuerung der Fahrbahnübergänge der Neandertal-Brücke
  • Instandsetzung von 8 Brückenbauwerken
  • Neue Fundamente für Verkehrszeichenbrücken
  • Erneuerung der Wegweiser
  • Neue Verkehrszeichenbrücken für eine neue Linienbeeinflussungsanlage
  • Fahrzeugrückhaltesysteme werden entsprechend der aktuellen Vorgaben ausgebaut, d.h. am rechten Fahrbahnrand werden Systeme aus Stahl aufgestellt und im Mittelstreifen Betonschutzwände aufgestellt

Hintergrund

Die A3 ist eine der ersten Autobahnen, die in Deutschland gebaut wurden. Bereits vor der Gründung der Bundesrepublik sind Teile davon in Betrieb gegangen. In den Jahren 1985 bis 1986 ist die Strecke sechsstreifig ausgebaut worden. Zu dieser Zeit fuhren am Tag durchschnittlich 65.000 Fahrzeuge mit einem Anteil von 8.500 Lkw über die Piste. Heute, nach 30 Jahren, sind es täglich mehr als 130.000 Fahrzeuge mit einem Anteil von 12.500 LKW.