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Der Autobahnausbau bei Leverkusen

Der Autobahnausbau bei Leverkusen - kurz A-bei-LEV - wird eine der größten und herausforderndsten Baumaßnahmen Nordrhein-Westfalens in den nächsten beiden Jahrzehnten sein. Auf diesen Seiten werden wir Sie laufend aktuell über das Bauprojekt informieren. Die Menschen in Leverkusen, Autobahnnutzer und alle Interessierten finden hier Hintergrundinformationen zu den Planungen sowie aktuelle Meldungen.



Fahrstreifenkonzept für die Rheinbrücke

Fahrstreifenkonzept

Braucht man eine teilweise 12-spurige Brücke? Bisher hat die Rheinbrücke sechs Fahrstreifen – für das heutige Verkehrsaufkommen ist das zu wenig. Der Ausbau auf acht Fahrstreifen ist notwendig, um eine dauerhaft höhere Kapazität zu schaffen.

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Die neue Ausgabe der DIALOG ist da!

Gewichtsbeschränkung

Die fünfte Ausgabe der Bürgerzeitung zum Autobahnausbau A-bei-LEV liegt nun vor. Im Fokus steht die Machbarkeitsstudie zum dritten Abschnitt zwischen Leverkusen Zentrum und Leverkusen-Opladen. Hier geht es direkt zum Download.

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Gewinnspiel-Sieger besichtigen die Leverkusener Rheinbrücke

Brueckenbesichtigung

Ungewöhnliche Einblicke in eine der bekanntesten Baustellen des Landes erhielten acht Bürgerinnen und Bürger. Sie hatten am Straßen.NRW-Gewinnspiel zum Projekt A-bei-LEV teilgenommen und besichtigten nun die Rheinbrücke Leverkusen.

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Leitungsarbeiten an der
Rheinbrücke

Leitungsarbeiten an der Rheinbrücke

Straßen.NRW bereitet sich bereits intensiv auf die Verlegung von Leitungen im direkten Umfeld der Rheinbrücke vor. Die Arbeiten im links- und rechtsrheinischen Umfeld müssen noch vor Baubeginn abgeschlossen sein.

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Dem Verkehrswachstum begegnen

Die Autobahnen im Kölner Raum gehören zu den meist befahrenen Fernstraßen Europas. Schon heute sind die Verkehrsmengen gewaltig. Über die A1 fahren bei Leverkusen täglich 120.000 Kraftfahrzeuge, über die A3 bis zu 160.000. Beide Autobahnen stoßen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Davon zeugen nicht nur kilometerlange Staus, sondern auch erhebliche Schäden an der Bausubstanz, insbesondere an der Rheinbrücke. In Zukunft, so besagen alle Prognosen, wird der Verkehr weiter wachsen. Ein Verkehrsinfarkt bedroht die Lebensqualität und die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Deshalb müssen wir jetzt handeln und die Planungen zum Autobahnausbau voranbringen. Eine Lösung für die Rheinbrücke liegt bereits vor.

[Grafik: Verkehrsaufkommen]


Ausbau in drei Abschnitten

Das Projekt A-bei-LEV gliedert sich in drei Planungsabschnitte. Die Planungen für jeden einzelnen Abschnitt wirken sich natürlich auf die anliegenden Abschnitte aus. Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Abschnitten werden daher untersucht.

[Grafik: Leverkusen Abschnitte]

1. Abschnitt

Der erste Abschnitt auf der A1 reicht von der Anschlussstelle Köln-Niehl bis zum Autobahnkreuz Leverkusen-West. Kernstück ist hier der komplette Ersatz der Leverkusener Rheinbrücke. Schon 2017 soll der Neubau starten, da sich die Brücke in einem sehr kritischen Zustand befindet.

2. Abschnitt

Auch der zweite Abschnitt, die Verbindung zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen-West und Leverkusen, birgt eine besondere Herausforderung: Die Autobahn verläuft hier über ein rund 900 Meter langes aufgeständertes Brückenbauwerk durch den Stadtteil Küppersteg, das im Leverkusener Volksmund als "Stelze" bekannt ist.

3. Abschnitt

Der dritte Abschnitt schließlich umfasst die A3 zwischen den Anschlussstellen Leverkusen-Zentrum und Leverkusen-Opladen. Dazu gehören auch der Umbau des Autobahnkreuzes Leverkusen und der Anschlussstelle im Zentrum.


Information und Dialog

Das Großprojekt A-bei-LEV ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Denn das Plangebiet ist keine grüne Wiese, sondern ein lebendiger Ballungsraum. Die Menschen in Köln und in Leverkusen, Autobahnnutzer, Anrainer und Wirtschaftsunternehmen - sie alle sind von den Planungen und jahrelangen Baustellen betroffen. Niemand soll von den Entwicklungen überrascht werden. Deshalb werden wir von Straßen.NRW frühzeitig alle Planungsvorhaben kommunizieren und zur Diskussion stellen. Wir wollen größtmögliche Transparenz schaffen, Fragen der Bürgerinnen und Bürger klären, Mitwirkungsmöglichkeiten aufzeigen und so auch kommunikative Brücken bauen. Dafür haben wir ein umfangreiches Paket mit Informationsmedien und Dialogangeboten geschnürt, das nach und nach ausgebaut wird. Unter anderem werden wir zu Bürgerveranstaltungen, Diskussionsrunden und später auch zu Baustellenbesuchen einladen. Im offenen Dialog möchten wir das Projekt A-bei-LEV zum Erfolg führen.


Das Verkehrsgutachten

Die Planungen zum Autobahnausbau bei Leverkusen basieren auf einer genauen Analyse der heutigen Verkehrssituation und einer Prognose der zukünftigen Belastungen sowie der Verteilung der Verkehrsströme auf den Autobahnen A1 und A3. Ein umfangreiches Verkehrsgutachten hat dafür die Daten zur Bevölkerungs-, Verkehrs- und Strukturentwicklung im Raum Leverkusen zusammengeführt und damit die Rahmenbedingungen für das Projekt A-bei-LEV gesetzt. So machen die dichte Folge von Autobahnkreuzen und Anschlussstellen eine Erweiterung der A1 und der A3 zwischen Köln-Niehl, Autobahnkreuz Leverkusen und Anschlussstelle Leverkusen auf zehn bis zwölf, davon acht durchgehende, Fahrstreifen notwendig. Dabei sieht die Vorzugslösung für das Autobahnkreuz Leverkusen einen Umbau weitestgehend innerhalb der heutigen Verkehrsflächen vor. Schließlich muss an der Anschlussstelle Leverkusen die Basisstraße (Willy-Brandt-Ring) im Kreuzungsbereich um mehrere Fahrstreifen erweitert werden, um auch hier die große Zahl abbiegender Fahrzeuge aufzufangen. Zudem erörtert das Gutachten Überlegungen zur "Stelzenautobahn" A1 zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen-West und dem Autobahnkreuz Leverkusen sowie zur Höhenlage der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und der Anschlussstelle Leverkusen.

Das ausführliche Verkehrsgutachten können Sie als CD-ROM anfordern.


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