A43-Ausbau: Der Lärmschutz

Die neuen Lärmschutzwände haben ein markantes Design.

Straßen.NRW nimmt Rücksicht auf die Menschen, die vom Ausbau der A43 betroffen sind - natürlich auch beim Lärmschutz. Da der Landesbetrieb im dichtbesiedelten Ruhrgebiet baut, ist es umso wichtiger, die Anwohner der betroffenen Städte zu schützen, sowohl vor dem Baulärm als auch vor dem Lärm des zunehmenden Verkehrs. Insgesamt sollen voraussichtlich etwa 20,5 Kilometer offenporiger Asphalt (auch als "Flüsterasphalt" bekannt) aufgebracht und etwa 164.000 Quadratmeter Lärmschutzwand gebaut werden.

Dabei richtet sich Straßen.NRW nach den geltenden Richtlinien und Gesetzen. Dazu gehören bei der Planung des Lärmschutzes das Bundesimmissionsschutzgesetz und die 16. Bundesimmissionsschutzverordnung, die "Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen - Ausgabe 1990" (RLS-90). Beim Bau selbst kommt die "Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm" (AVV Baulärm) zum Tragen, die zum Beispiel die Regelarbeitszeit auf 7 bis 20 Uhr beschränkt.