A4: Ausbau zwischen Köln-Süd und Köln-Gremberg

Die A4 ist eine europäische Hauptachse, die von Aachen über Olpe bis nach Dresden führt und für die Region um Köln von besonderer Bedeutung ist. Der Ausbauabschnitt vom Autobahnkreuz Köln-Süd bis Autobahnkreuz Köln-Gremberg befindet sich gänzlich auf dem Stadtgebiet von Köln.

Das Projekt ist Bestandteil des Bundesverkehrswegeplans 2030. Für den achtstreifigen Ausbau der A4 ist ein Vollausbau zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Süd und dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg vorgesehen, da der heutige sechsstreifige Querschnitt, mit jeweils drei durchgehenden Fahrstreifen je Richtung, nicht geeignet ist das gegenwärtige Verkehrsaufkommen sicher und leistungsfähig zu bewältigen, so dass die Strecke in der Engpassanalyse mit häufiger Staugefahr ausgewiesen ist.

Die Verkehrsmenge wird in Zukunft auf der bereits heute schon überlasteten Strecke noch einmal deutlich ansteigen. Der auszubauende Abschnitt beginnt westlich am Autobahnkreuz Köln-Süd, überquert in östlicher Richtung den Rhein im Zuge der „Rodenkirchener Rheinbrücke“ und endet im weiteren Verlauf am Autobahnkreuz Köln-Gremberg. Zwischen den beiden Autobahnkreuzen befindet sich zudem die Anschlussstelle Köln-Poll. Diese wird bei der Planung ebenfalls mit berücksichtigt.

Der Verlauf des achtstreifigen Ausbaus der A4 ist im Wesentlichen von der Lage der neu zu planenden Rheinbrücke abhängig. Für die Untersuchung werden hierfür diverse Varianten notwendig, z.B. die eines Ersatzneubaus an gleicher Stelle, sowie Tunnel- und Brückenvarianten nördlich/südlich der Bestandslage.

Zeitplan

Die Ausbau befindet sich zurzeit in der Vorplanung. Es wird für den Ausbau eine umfangreiche Beteiligung der Öffentlichkeit geben, die Mitte 2020 startet. Mit der Umsetzung des Projekts ist - auch in Abhängigkeit zum Projekt Rheinspange 553 - frühestens in den 2030er Jahren zu rechnen.