A3: Ausbau zwischen Leverkusen-Opladen und Kreuz Hilden

Grafik: Der Ausbauabschnitt

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg plant den Ausbau der A3 zwischen der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen und dem Autobahnkreuz Hilden, damit der Verkehr zukünftig dort sicherer und leichter fließen kann. Deshalb soll der rund 15 Kilometer lange Abschnitt von heute sechs Fahrstreifen (drei pro Richtung) auf acht Fahrstreifen (vier pro Richtung) ausgebaut werden.

Hierzu wurde der Ausbau in den aktuell gültigen Bedarfsplan für Bundesfernstraßen aufgenommen. Dort ist das Projekt in der höchsten Kategorie angesiedelt: „vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung“.

Bei der gesamten Maßnahme - von der Planung bis zum Bau - ist der oberste Leitgedanke, den Eingriff in die Natur und Umwelt so gering wie nur möglich zu halten und gemeinsam diesen Lebensraum zu gestalten.

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Projektablauf
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Die Planung für den Ausbau sowie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger läuft in folgenden Schritten ab:

Grafik zum Projektablauf
Projektphasen bis zur Realisierung (Quelle: Straßen.NRW)

Aktuell befindet sich das Projekt noch ganz am Anfang. Die letzten Grundlagen für die dann anstehende Vorplanung werden momentan ermittelt. Neben der Vermessung des Planungsgebietes und der Erstellung eines digitalen Geländemodells werden u.a. eine umfangreiche Verkehrsuntersuchung sowie eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) durchgeführt.

Im Kern der UVS werden die Auswirkungen des Straßenbauvorhabens auf die verschiedenen Schutzgüter gemäß des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes untersucht und die unterschiedlichen Umweltauswirkungen verschiedener Varianten vergleichend gegenübergestellt.

Zu den Schutzgütern zählen:

  1. Menschen, insbesondere die menschliche Gesundheit
  2. Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt,
  3. Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft
  4. Kulturelles Erbe und sonstige Sachgüter sowie
  5. Wechselwirkungen zwischen den vorgenannten Schutzgütern

Hierzu werden beispielsweise alle relevanten Tiere und Pflanzen im Planungsraum erfasst und dokumentiert. Allein die Erfassung nimmt ein volles Jahr in Anspruch, damit auch alle relevanten Tiere und Pflanzen dokumentiert werden können, da einige nur zu bestimmten Jahreszeiten aktiv sind.

Die UVS dient neben dem Variantenvergleich auch letztendlich der Entscheidungsfindung über die Zulässigkeit des Vorhabens.

Nachdem die Grundlagenermittlung abgeschlossen ist, werden in einem nächsten Schritt – ergebnisoffen - verschiedene Ausbauvarianten skizziert. Zu jeder Variante werden mehrere Lärmschutzvarianten untersucht, um hieraus am Ende die beste auswählen zu können. Diese Varianten sollen eine erste Gesprächsgrundlage sein für einen intensiven Austausch mit den Anwohnern, Interessenvertretern sowie allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sein, welche von Anfang an mit einbezogen werden.

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