A3: Ausbau zwischen Leverkusen-Opladen und Kreuz Hilden

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg plant in gesetzlichem Auftrag den Ausbau der A3 zwischen der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen und dem Autobahnkreuz Hilden, damit der Verkehr zukünftig dort sicherer und leichter fließen kann.

Informationsfilm zum achtstreifigen Ausbau der A3 zwischen der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen und dem Autobahnkreuz Hilden

Die A3 zwischen der Anschlussstelle Leverkusen-Opladen und dem Autobahnkreuz Hilden aus der Vogelperspektive auch mit Blick auf Gebiete rechts und links der Autobahn

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Herausforderungen und Projektablauf
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Die Planung für den Ausbau sowie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger läuft in folgenden Schritten ab:

Grafik zum Projektablauf
Projektphasen bis zur Realisierung (Quelle: Straßen.NRW)
Foto von der A3 im Projektbereich
Tank- und Rastanlage Ohligser Heide, September 2018

Bei diesem Projekt gibt es einige Herausforderungen, die maßgeblich die Linienfindung bzw. Ausbaumöglichkeiten beeinflussen. Dies sind die angrenzende Bebauung, Naturschutzgebiete wie u.a. die Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiete Ohligser Heide und Further Moor, Pipelines, denkmalgeschützte Bauwerke sowie die parallel zur A3 verlaufenden Straßen L288 und L403.

Aktuell befindet sich das Projekt noch ganz am Anfang. Die letzten Grundlagen für die dann anstehende Vorplanung werden momentan ermittelt. Neben der Vermessung des Planungsgebietes und der Erstellung eines digitalen Geländemodells werden u.a. eine umfangreiche Verkehrsuntersuchung sowie eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) durchgeführt.

Im Kern der UVS werden die Auswirkungen des Straßenbauvorhabens auf die verschiedenen Schutzgüter gemäß des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes untersucht und die unterschiedlichen Umweltauswirkungen verschiedener Möglichkeiten vergleichend gegenübergestellt.

Zu den Schutzgütern zählen:

  1. Menschen, insbesondere die menschliche Gesundheit
  2. Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt,
  3. Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft
  4. Kulturelles Erbe und sonstige Sachgüter sowie
  5. Wechselwirkungen zwischen den vorgenannten Schutzgütern

Hierzu werden beispielsweise alle relevanten Tiere und Pflanzen im Planungsraum erfasst und dokumentiert. Allein die Erfassung nimmt ein volles Jahr in Anspruch, damit auch alle relevanten Tiere und Pflanzen dokumentiert werden können, da einige nur zu bestimmten Jahreszeiten aktiv sind.

Die UVS dient neben dem Möglichkeitenvergleich auch letztendlich der Entscheidungsfindung über die Zulässigkeit des Vorhabens.

Nachdem die Grundlagenermittlung abgeschlossen ist, werden in einem nächsten Schritt – ergebnisoffen - verschiedene Ausbaumöglichkeiten skizziert. Zu jeder Möglichkeit werden mehrere Lärmschutzmöglichkeiten untersucht, um hieraus am Ende die beste auswählen zu können. Diese Möglichkeiten sollen eine erste Gesprächsgrundlage sein für einen intensiven Austausch mit den Anwohnern, Interessenvertretern sowie allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sein, welche von Anfang an mit einbezogen werden.

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Kontakt - Ihr direkter Draht zu uns
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Bei Fragen zum Projekt erreichen Sie das Projektteam über die E-Mail-Adresse a3-opladen-hilden@strassen.nrw.de oder über unser Kontaktformular.

Zudem können Sie jeweils mittwochs von 15 bis 16 Uhr mit dem Projektteam persönlich sprechen unter der Rufnummer 0221/8397–888.

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