Zügig und sicher durch die Baustelle

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[Foto: Autobahnbaustelle]

Baustellen auf Autobahnen bedeuten für viele Autofahrerinnen und Fahrer Stress. Hier passieren mehr Unfälle als auf freier Strecke. Die Folge: Stau. Wir wollen, dass Sie zügig, sicher und stressfrei Ihr Ziel erreichen.

[Foto: Autobahnbaustelle]

Auf Autobahnen wird ständig gebaut. Ausbau von Strecken, Sanierung alter Autobahnen, Erneuerung von Fahrbahndecken, laufende Unterhaltungsmaßnahmen - Baustellen müssen sein. Hier kündigt Ihnen das Baustellenbild in zwei Kilometern Entfernung eine Baustelle an.

[Foto: Autobahnbaustelle]

Die Pfeile zeigen: Beide Fahrstreifen werden auf die Gegenfahrbahn übergeleitet. Damit Sie sicher fahren und die von uns beauftragten Baufirmen Platz zum Arbeiten haben.

[Foto: Autobahnbaustelle]

Die gelbe Fahrbahnmarkierung zeigt: Hier werden die Fahrspurbreiten bereits auf das Maß in der folgenden Baustelle verringert, damit Sie von den schmalen Fahrspuren nicht plötzlich nach der Überleitung überrascht werden. Gleichzeitig wird dadurch erreicht, dass alle Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit senken.

[Foto: Autobahnbaustelle]

Das Verbotsschild bedeutet: Fahrzeuge mit mehr als 2,10 Metern Gesamtbreite dürfen auf der linken Spur nicht fahren. In Autobahnbaustellen ist der rechte Fahrstreifen 3,25 Meter, manchmal auch nur 3 Meter breit, die Überholspur ist nur 2,60 Meter breit.

[Foto: Autobahnbaustelle]

In Autobahnbaustellen ist die Höchstgeschwindigkeit begrenzt, meist auf 80, manchmal auch auf 60 km/h. Das ist keine Schikane, sondern notwendig, weil das Fahren hier gefährlicher ist als auf freier Strecke. Für "normale" Fahrstreifenbreiten von 3,75 Metern ist hier kein Platz. Auch für Arbeiter in der Baustelle ist der schnelle Verkehr gefährlich.

[Foto: Autobahnbaustelle]

Das Schild "Radarkontrolle" zeigt an, dass die Polizei hier häufig kontrolliert. Eine Autobahnbaustelle ist nämlich nur sicher, wenn die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten eingehalten werden. Passiert das zu oft nicht, müssen wir die Polizei bitten, zu blitzen. Weil wir nicht von Autofahrerinnen und Autofahrern abkassieren wollen, weisen wir auf mögliche Kontrollen hin.

[Foto: Autobahnbaustelle]

Überleitungen der Fahrstreifen auf die Gegenfahrbahn sind besonders kritisch. Blinkleuchten weisen rechtzeitig auf eine Überleitung hin.

[Foto: Autobahnbaustelle]

Gelb hebt Weiß auf! In der Baustelle finden Sie die Fahrbahnmarkierungen in gelber Farbe. Oft ist aber auch noch die alte weiße Markierung vorhanden. Wenn beides da ist, gilt die gelbe Markierung.

[Foto: Autobahnbaustelle]

2,60 Meter enge Fahrstreifen, links eine Schutzwand, die Sie vom Gegenverkehr trennt, rechts ein LKW. Manche Autofahrer bekommen da ein Engegefühl. Auf der rechten Spur haben Sie mehr Platz.

[Foto: Autobahnbaustelle]

Es sieht nicht nur eng aus, es ist auch eng. Nehmen Sie besser die rechte Spur, wenn es Ihnen zu eng ist. Dort haben Sie 30 Prozent mehr Platz. Der Zeitverlust in einer sechs Kilometer langen Baustelle beträgt, wenn Sie statt mit 80 nur mit Tempo 60 vorankommen, gerade einmal 90 Sekunden.

[Foto: Autobahnbaustelle]

In der Baustelle zeigen wir Ihnen: soweit ist es noch, bis Sie die Baustelle hinter sich haben. Hier sind es noch drei Kilometer.

[Foto: Autobahnbaustelle]

In Baustellen fehlt meist der Standstreifen. Wenn Sie eine Panne haben, steuern Sie die Nothaltebucht an, die es in der Regel alle zwei Kilometer gibt.

[Foto: Autobahnbaustelle]

Wir wissen, dass Baustellen nerven. Wir tun aber alles dafür, dass Sie durch die Arbeiten auf der Fahrbahn so wenig wie möglich eingeschränkt werden. Darauf können Sie sich verlassen. Dafür hoffen wir auf Ihr Verständnis und wünschen gute Fahrt.

Ihr Landesbetrieb Straßen.NRW.

YouTube-Video: Baustellologie - kleine Baustellenkunde von Straßen.NRW


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Wie es geht:

  • Eine Rettungsgasse muss vorausschauend gebildet werden, nicht erst dann, wenn der Verkehr still steht oder das Einsatzfahrzeug schon direkt hinter Ihnen steht.
  • Bei zwei Fahrspuren wird die Rettungsgasse in der Mitte der Richtungsfahrbahn gebildet. Fahrer auf der rechten Fahrspur fahren ihre Pkw möglichst parallel zur Fahrbahn an den rechten Fahrbahnrand; jene auf der linken Fahrspur entsprechend an den linken Fahrbahnrand.
  • Bei einer höheren Anzahl an Spuren wird die Rettungsgasse bei drei oder mehr Fahrstreifen zwischen dem äußerst linken und dem direkt danebenliegenden Fahrstreifen gebildet.
  • Der Seitenstreifen/Standstreifen darf dabei nicht mitbenutzt werden, da der Streifen „nicht Bestandteil der Fahrbahn“ ist.
  • Aufgelöst wird die Rettungsgasse, sobald eindeutig erkennbar ist, dass der Verkehr wieder flüssig in Bewegung gerät und mit keinem weiteren Stillstand zu rechnen ist.

Was Sie wissen sollten:

  • Grundsätzlich darf eine Rettungsgasse nur von Polizei- und Hilfsfahrzeugen befahren werden. Hierzu zählen der Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei, Krankenwagen, Arzt-, und Abschleppfahrzeuge.
  • Die Rettungsgasse ist auch für Betriebsdienst-/Meistereifahrzeuge wichtig. Die Meistereien bauen Sichtschutzwände auf, unterstützen die Rettungskräfte, reinigen den Unfallort und sorgen so dafür, dass der Verkehr so schnell wie möglich wieder rollen kann.
  • Das Bilden einer Rettungsgasse ist gesetzlich vorgeschrieben. Verkehrsteilnehmern, die keine Rettungsgasse bilden, droht laut Straßenverkehrs-Ordnung ein Bußgeld. Auch Fahrverbote sind möglich.

Weitere Informationen

Quelle: Deutsche Verkehrswacht e.V./Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen