Snowfighter Championship: Straßen.NRW fährt zur WM nach Danzig

Straßen.NRW fährt zur Weltmeisterschaft für Schneepflugfahrer ("Snowfighter Championship") vom 20. bis 23. Februar 2018 in Polen. Vertreten wird NRW in Danzig durch Tim Petermann und Reiner Dunker von der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Kamen. Das Team belegte im September bei den ersten Deutschen Meisterschaften für Schneepflugfahrer in Brandenburg den dritten Platz und qualifizierte sich dadurch für die Weltmeisterschaft.

Acht Teams aus Brandenburg, Hessen, Berlin, Baden-Württemberg und NRW nahmen an dem erstmals ausgerichteten nationalen Wettbewerb im brandenburgischen Hohen Neuendorf teil und lieferten sich spannende Duelle. Mitten im Spätsommer ging es auf dem ehemaligen Gelände des Autobahnamtes darum, die alljährlichen Winterdienst-Bedingungen zu simulieren. Nach vier Trainingsläufen am 6. September fand einen Tag später die Meisterschaft statt.

Die Teams der Länder mussten einen Geschicklichkeitsparcours absolvieren, bei dessen Wertung es auf die Genauigkeit und die Zeit ankam. In Anlehnung an den Parcours der letzten Weltmeisterschaft in Andorra mussten insgesamt zehn Übungen vom Slalomfahren, vorwärts und rückwärts, Verschieben von Fässern mit dem Schneepflug und einseitigen Rampenfahrten mit Verschieben von Pyramidenteilen durchfahren werden.

Hierbei gab es insgesamt 700 Punkte zu erreichen, bei dem es einen Punkteabzug gab, sobald Fehler in der Präzision gemacht wurden. Gleichzeitig konnten 200 Punkte oder mehr erreicht werden, sofern die Teams unter der Zeitvorgabe von vier Minuten blieben. Wurde die Zeit jedoch überschritten, gab es Punktabzüge. Gefahren wurde mit einem Unimog U527 nebst Streuer und Schneepflug.

Die beiden Brandenburger Teams nutzten ihren Heimvorteil, weil der Parcours und einige Randbedingungen doch deutliche Unterschiede zur NRW Ausscheidung aufwiesen. Im Kampf um Platz 3 gab es dann auch ein sehr spannendes Duell der Teams aus Hessen und NRW. Beide Teams hatten jeweils nur einen kleinen Fehler in der Genauigkeit und somit entschied die schnellere Zeit dann aber auch deutlich für das Team der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Kamen.