Das Projekt A-bei-LEV

Der Autobahnausbau bei Leverkusen - kurz A-bei-LEV - wird eine der größten und herausforderndsten Baumaßnahmen Nordrhein-Westfalens in den nächsten beiden Jahrzehnten sein. Auf diesen Seiten informieren wir Sie laufend aktuell über das Bauprojekt sowie über alle wichtigen Themen, die im Zusammenhang mit dem Projekt stehen.

Die Menschen in Leverkusen, Autobahnnutzer und alle Interessierten finden hier zudem umfangreiche Hintergrundinformationen zu den Planungen.

AKTUELLES

Aufgrund der aktuellen Lage bleibt das Bürgerinformationszentrum in Köln-Merkenich bis auf weiteres (mindestens bis Ostern) geschlossen. Wir informieren Sie, sobald wir wieder öffnen.

Alle Neuigkeiten zum Autobahnausbau bei Leverkusen und aktuelle Termine

Aktuelle Verkehrseinschränkungen

Die neue DIALOG ist da!

16. März 2020. Die neue Ausgabe unserer Bürgerzeitung DIALOG ist da. Sie wird diese Woche wie gewohnt an mehr als 32.000 Haushalte im Leverkusener und Kölner Stadtgebiet in unmittelbarer Nähe zu den Autobahnen A1 und A3 verteilt. In dieser Ausgabe zeigen wir Ihnen unter anderem wie durch eine neue Brücke im Autobahnkreuz Leverkusen der Verkehrsfluss kurzfristig verbessert werden soll. Sie können die DIALOG auch hier als PDF downloaden.

Rheinbrücke Leverkusen: Ende der Arbeiten in der Einhausung

So soll das Bauwerk aussehen. Der Baubeginn wird für 2017 erwartet. (Ingenieurbüro Grassl / Firmhofer + Günther, Architekten)

02. April 2020. Die Aushubarbeiten in der Einhausung im Autobahnkreuz Leverkusen-West wurden gestern (1.4.20) abgeschlossen. Die bearbeiteten Flächen sind gesichert und die Einhausung ist geöffnet worden. Sie wird in der nächsten Woche abgebaut. An dieser Stelle wurde für die nördliche Verbreiterung in die Altablagerung Dhünnaue eingegriffen.

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Rheinbrücke Leverkusen: Sturm beschädigt Zeltplanen der Einhausung

10. Februar 2020. Der Sturm der vergangenen Nacht hat einige Zeltplanen der Einhausung in der Altablagerung Dhünnaue beschädigt. Im Vorfeld des Sturms waren allerdings - wie im Sicherheitskonzept vorgesehen - alle Arbeitsbereiche in der Einhausung geschlossen worden, sodass zu keinem Zeitpunkt belastetes Material der Altablagerung austreten konnte.

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Rheinbrücke Leverkusen: Beginn der Arbeiten in der Einhausung

Aushubarbeiten im belasteten Bereich der Altablagerung Dhünnaue

06. Februar 2020. Ab heute finden im Autobahnkreuz Leverkusen-West bis voraussichtlich Ende März weitere Aushubarbeiten im belasteten Bereich der Altablagerung Dhünnaue statt. Dazu wurde in den letzten Wochen eine weitere Einhausung nördlich der A1 aufgebaut. An dieser Stelle finden Arbeiten zur Verbreiterung der A1 in nördlicher Richtung statt.

Wie auch in den bisherigen Einhausungen zuvor, wird innen die Luft abgesaugt und in einer mehrstufigen Reinigungsanlage gefiltert. So wird verhindert, dass eventuell belastete Stäube oder Gase nach außen gelangen können. Das ausgehobene Material wird mit den gewohnt hohen Sicherheitsvorkehrungen entsorgt.

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Rodungsarbeiten und weitere Arbeiten in der Altablagerung Dhünnaue

Der Architektenentwurf für die neue Leverkusener Rheinbrücke

15. Januar 2020. Ab Montag (20.1.20) finden in Leverkusen im Bereich der Nobelstraße und der Dhünn für voraussichtliche eine Woche Rodungsarbeiten statt. Hier wird das Baufeld für weitere Arbeiten zum Ausbau der A1 und den Verbindungsbauwerken im Autobahnkreuz Leverkusen-West vorbereitet.

Während der Rodungsarbeiten werden die Rad- und Gehwege in diesem Bereich kurzfristig mehrmals am Tag für wenige Minuten durch Streckenposten gesperrt, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Zurzeit wird zudem ein weiterer Eingriff in die Altablagerung Dhünnaue vorbereitet. Dieser findet im Autobahnkreuz Leverkusen-West nördlich der A1 statt. Dazu wird ab Montag (20.1.) mit dem Aufbau einer "Einhausung" begonnen.

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Rheinbrücke Leverkusen: Baufortschritt nach zwei Jahren Bauzeit

Die technischen Eckdaten liegen vor, Bauart und Verlauf der Brücke sind bekannt. (Ingenieurbüro Grassl / Firmhofer + Günther, Architekten)

19. Dezember 2019. Seit zwei Jahren wird an der neuen Rheinbrücke Leverkusen gearbeitet. Die Arbeiten auf dem insgesamt 4,5 Kilometer langen Ausbauabschnitt kommen gut voran trotz der eingetretenen Verzögerungen durch Kampfmittelsondierungen im Rhein.

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Infopunkt an der Rheinbrücke

Aktionszeichen "LEVI" mit Schild "A bei Lev". (Quelle: Straßen.NRW)

11. November 2019. In unmittelbarer Nähe zur Baustelle der Leverkusener Rheinbrücke haben wir einen neuen Infopunkt als Dauerausstellung eingerichtet. Dieser befindet sich direkt am Fußgänger- und Radweg zur Rheinbrücke auf der Leverkusener Rheinseite in einem Baucontainer. Auf Infotafeln können sich Interessierte über den Zustand der alten Rheinbrücke, zum Neubau und zu den Eingriffen in die Altablagerung informieren und Infomaterial mitnehmen.

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Rheinbrücke Leverkusen: Abschluss der Kampfmittelsondierungen für Brückenpfeiler

23. August 2019. Für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke müssen umfangreiche Kampfmittelsondierungen vorgenommen werden. Zuletzt hatten diese an den Standorten der neuen Brückenpfeiler für Verzögerungen bei der Bauzeit gesorgt. Wie angekündigt, konnten im Bereich des linksrheinischen Brückenpfeilers diese Arbeiten nun während der Sommerferien abgeschlossen werden. Dafür hatten Taucher im Rhein nach Kampfmitteln gesucht. Allein in diesem Bereich waren dafür mehr als 5000 Bohrungen nötig.

Somit kann umgehend mit den Bauarbeiten für den Pfeiler begonnen werden. Vom Rhein aus werden dafür voraussichtlich ab nächster Woche Spundwände in den Flussboden gerammt, um eine Baugrube herzustellen. In dieser werden dann mehr als 60 Bohrpfähle für die Gründung der Pfeiler hergestellt.

Eingriffe in die Altablagerung Dhünnaue werden streng kontrolliert

Sämtliche Eingriffe in die Altablagerung Dhünnaue im Zuge des Neubaus der Leverkusener Rheinbrücke finden unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt und werden streng kontrolliert. Alle Arbeiten entsprechen den Auflagen aus dem Planfeststellungsverfahren. Gegenteilige Behauptungen, die gestern in Leverkusen vorgebracht wurden, weisen wir entschieden zurück.

Insbesondere unangemeldete und ungenehmigte „Löcher“ im genannten Ausmaß hat es nicht gegeben. Es sind lediglich zwei Fälle aus dem Herbst 2018 aktenkundig, bei dem eines der beteiligten Bauunternehmen ohne Anmeldung eine Öffnung der Abdichtung vorgenommen hat. Nach Bekanntwerden der Arbeiten wurden diese umgehend eingestellt und nach erfolgter Anmeldung fortgesetzt. Beide Eingriffe erfolgten nur im Dichtungssystem und waren grundsätzlich genehmigt. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Bevölkerung.

Mehr zum Sicherungskonzept für die Altablagerung Dhünnaue finden Sie hier.

Das Sicherungskonzept für die Altablagerung Dhünnaue

07. Dezember 2016. Sie war in den vergangenen Wochen oft in den Medien und hat für eine ganze Menge Unruhe gesorgt: die Altablagerung Dhünnaue. Die ehemalige Kippstelle der Bayer AG und der Stadt Leverkusen grenzt unmittelbar an die Autobahnen A 1 und A 59 und ist somit vom Neubau der Leverkusener Rheinbrücke betroffen.

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Safety First - Sicherheit steht an erster Stelle

Für den Neubau der Rheinbrücke muss in die Altablagerung Dhünnaue eingegriffen werden. In diesem Zusammenhang hat das Thema Sicherheit natürlich absolute Priorität. Straßen. NRW hat großes Verständnis dafür, dass sich Menschen wegen des Eingriffes Sorgen machen. Doch Straßen.NRW hat alle notwendigen Vorkehrungen getroffen.

Lesen Sie hier mehr zu dem Thema ...

Ausbau in drei Abschnitten

Grafik: Bauabschnitte

Das Projekt A-bei-LEV gliedert sich in drei Planungsabschnitte. Die Planungen für jeden einzelnen Abschnitt wirken sich natürlich auf die anliegenden Abschnitte aus. Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Abschnitten werden daher untersucht.

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Information und Bürgerdialog

Das Großprojekt A-bei-LEV ist eine Herausforderung für alle Beteiligten, denn das Plangebiet ist keine grüne Wiese, sondern ein lebendiger Ballungsraum. Die Menschen in Köln und in Leverkusen, Autobahnnutzer, Anrainer und Wirtschaftsunternehmen – sie alle sind von den Planungen und jahrelangen Baustellen betroffen. Niemand soll von den Entwicklungen überrascht werden.

Deshalb kommunizieren wir von Straßen.NRW alle Planungsvorhaben frühzeitig und stellen diese zur Diskussion. Auf diese Weise wollen wir größtmögliche Transparenz schaffen, Fragen der Bürgerinnen und Bürger klären, Mitwirkungsmöglichkeiten aufzeigen und so auch kommunikative Brücken bauen. Dafür haben wir ein umfangreiches Paket mit Informationsmedien und Dialogangeboten geschnürt. Unter anderem laden wir zu Bürgerveranstaltungen, Diskussionsrunden und – nach Baubeginn – auch zu Baustellenbesuchen ein. Im offenen Dialog möchten wir das Projekt A-bei-LEV zum Erfolg führen.

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Präsentation zum Bau der Rheinbrücke Leverkusen mit Eingriff in die Dhünnaue

Sperranlage für Lkw - Gewichtsbeschränkung auf 3,5 Tonnen

Bis zur Eröffnung der neuen Rheinbrücke der Autobahn 1 bei Leverkusen darf kein schweres Fahrzeug mehr über die schadhafte alte Brücke fahren. Um das zu gewährleisten, ist vor der Brücke auf den Zulaufstrecken eine Sperranlage errichtet worden, die das Gewicht misst, zu schwere Fahrzeuge über 3,5 Tonnen notfalls mit einer Ampel- und Schrankenanlage an der Weiterfahrt hindert und noch vor der Brücke von der Autobahn ableitet. Mehr erfahren ...

Download des mehrsprachigen Flyers zur Schrankenanlage und Gewichtsbeschränkung auf der Rheinbrücke

Dem Verkehrswachstum begegnen

Grafik: Verkehrsbelastung

Die Autobahnen im Kölner Raum gehören zu den meist befahrenen Fernstraßen Europas. Schon heute sind die Verkehrsmengen gewaltig. Über die A1 fahren bei Leverkusen täglich 120.000 Kraftfahrzeuge, über die A3 bis zu 160.000. Beide Autobahnen stoßen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Davon zeugen nicht nur kilometerlange Staus, sondern auch erhebliche Schäden an der Bausubstanz, insbesondere an der Rheinbrücke. In Zukunft, so besagen alle Prognosen, wird der Verkehr weiter wachsen. Ein Verkehrsinfarkt bedroht die Lebensqualität und die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Deshalb handeln wir jetzt und bringen die Planungen zum Autobahnausbau voran. Eine Lösung für die Rheinbrücke liegt bereits vor, der Planfeststellungsbeschluss zum Bau wurde am 10. November 2016 gefasst. Straßen.NRW hat die „sofortige Vollziehung“ des Planfeststellungsbeschlusses beantragt, die auch bewilligt wurde.

Das Verkehrsgutachten

Die Planungen zum Autobahnausbau bei Leverkusen basieren auf einer genauen Analyse der heutigen Verkehrssituation und einer Prognose der zukünftigen Belastungen sowie der Verteilung der Verkehrsströme auf den Autobahnen A1 und A3. Ein umfangreiches Verkehrsgutachten hat dafür die Daten zur Bevölkerungs-, Verkehrs- und Strukturentwicklung im Raum Leverkusen zusammengeführt und damit die Rahmenbedingungen für das Projekt A-bei-LEV gesetzt.

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Kontakt

Möchten Sie uns ein Feedback geben oder haben Sie eine Frage? Dann senden Sie uns eine E-Mail an a-bei-lev@strassen.nrw.de.

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